VfL BEGRÜSST DEN TV GROSSWALLSTADT

GUMMERSBACH. Nachdem das Auswärtsspiel des VfL Gummersbach in dieser Woche gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 aufgrund zahlreicher Coronainfektionen beim Gegner verschoben werden musste, trägt der VfL am Rosenmontag,  28. Februar,  19 Uhr sein drittes Heimspiel in Folge aus. Nach den zwei erfolgreichen Auftritten vor heimischem Publikum in der SCHWALBE arena will die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson nun auch gegen den TV Großwallstadt die zwei Punkte in der Heimat des Handballs behalten, zumal die Gastgeber noch eine offene Rechnung mit den Unterfranken zu begleichen haben. Der TVG ist nämlich die einzige Mannschaft, die die Gummersbacher jemals in der 2. HBL in eigener Halle bezwingen konnte. In der vergangenen Saison mussten sich die blau-weißen aus dem Oberbergischen im Duell der Altmeister nach ihrem wohl bisher schwächsten Heimspiel, in dem sie über die gesamten sechzig Spielminuten nie richtig in Fahrt kamen, denkbar bitter mit 29:28 unterlegen zeigen. „Der Gedanke an eine Revanche wird schon eine Rolle spielen. Wir alle erinnern uns noch an das Spiel und haben dementsprechend auch noch eine ordentliche Portion Wut im Bauch“, erklärt Rückraumspieler Julius Fanger die Emotionslage vor dem Duell. „Wir werden am Montag mit breiter Brust auftreten, um unser Ziel, das Spiel zu dominieren und die klar bessere Mannschaft zu sein, zu erreichen!“

Mit dem TVG trifft der VfL am Montag auf ein starkes Team, das in der vergangenen Saison eine der Überraschungsmannschaften der Liga war. Momentan steht der TVG zwar nach sieben Siegen, einem Unentschieden sowie vierzehn Niederlagen mit 15:29 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz, nichtsdestotrotz sind die Gummersbacher gut damit beraten, den bevorstehenden Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Großwallstadt ist eine schwer zu bespielende Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist und immer bis zum Schluss kämpft. Die Tatsache, dass das Team von Cheftrainer Ralf Bader am Mittwochabend ihr Duell des 23. Spieltags zu Hause gegen die Eulen Ludwigshafen absolviert hat und dieses denkbar knapp mit 27:29 verlor, könnte den deutlich ausgeruhteren Gummersbachern in die Karten spielen. „Aus dieser Perspektive gesehen ist es gut, dass das Spiel in Dessau verschoben werden musste, da wir mehr Zeit zur Regeneration hatten, weil es in den letzten Wochen schon viel war“, erklärt Fanger.

Damit es diesmal für einen Heimsieg gegen den TVG reicht, muss der VfL eine ähnlich gute Leistung abrufen wie im Hinspiel in der Untermainhalle in Elsenfeld. Am vierten Spieltag der 2. HBL traten die Gummersbacher selbstsicher und mit einer breiten Brust auf und siegten nach einer fast durchweg starken Leistung souverän mit 32:24. Nachdem der VfL zuletzt auf zwei Heimsiege in Folge zurückblicken kann, kann die Truppe von Sigurdsson auch am Montag befreit und mit einer Menge Selbstbewusstsein vor den eigenen Fans in der SCHWALBE arena auftreten, um die nächsten wichtigen Zähler im Kampf um die obersten Tabellenplätze einzufahren. „Ich glaube schon, dass uns das gut tut am Montag das dritte Heimspiel in Folge zu haben und vor allem, dass wir aus diesen zwei von drei Heimspielen bisher vier Punkte mitnehmen konnten, darunter zwei ganz wichtige gegen einen Mitfavoriten wie Hagen. Ob das nächste Spiel jetzt ein Rosenmontag oder ein ganz normaler Montag ist, macht keinen Unterschied. Wir bereiten uns wie immer gezielt auf das Spiel vor und hoffen, dass in der SCHWALBE arena eine genauso gute Stimmung herrscht wie sonst auch“, führt der 19-Jährige aus. Vor dem 24. Spieltag der aktuellen Saison führen die Blau-Weißen weiterhin mit 34:10

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