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DVV-POKALFINALBEGEGNUNG DER MÄNNER STEHT FEST

Titelverteidiger trifft auf Final-Neuling

Die WWK Volleys Herrsching bejubeln den ersten Finaleinzug im DVV-Pokal. (Foto: Elisabeth Kloth)

FRANKFURT. Die WWK Volleys Herrsching und die BERLIN RECYCLING Volleys ziehen ins DVV-Pokalfinale ein und kämpfen am 3. März um den ersten Titel des Jahres 2024. Damit kommt es in der SAP Arena Mannheim zu einer Premiere, denn den Herrschingern gelang erstmals in der Vereinsgeschichte der Sprung ins Finale.

Glanzleistung sichert den WWK Volleys Herrsching den Finaleinzug

Im ersten Halbfinale besiegten die WWK Volleys Herrsching die Helios GRIZZLYS Giesen überraschend deutlich in drei Sätzen (25:20, 25:14, 25:14). Herrsching überzeugte insbesondere mit einer starken Leistung in Aufschlag und Abwehr. Den allerersten Punkt des Halbfinalabends machten die GRIZZLYS, dann übernahmen die Gäste aus Bayern schnell die Führung, indem sie alle langen Rallys gegen nervös wirkende Gastgeber für sich entschieden. Ein Fehlaufschlag Giesens besiegelte den ersten Satzgewinn für Herrsching.

Im zweiten Satz fand die Mannschaft von GRIZZLYS-Trainer Itamar Stein keine Mittel gegen die starken Aufschläge der Herrschinger, die insgesamt zwölfmal von der Grundlinie punkteten. Auch im dritten Satz kam das Team um den überragend spielenden Libero Lenny Graven viel besser ins Spiel und zeigte eine überzeugende Leistung in allen Elementen, der die Gastgeber an diesem Abend nichts entgegensetzen konnten.

Nach dem erstmaligen Einzug ins DVV-Pokalfinale fielen die Reaktionen der Herrschinger Spieler entsprechend euphorisch aus. „Einfach nur geil. Es hat riesigen Spaß gemacht. Ich habe allen gesagt, ich habe ein gutes Gefühl. Wir waren mental bereit. Wir wollten zeigen, dass wir die Grizzlys schlagen können. Jeder hat für den anderen gekämpft. Es geht rasant aufwärts. Ich hoffe, alle supporten uns in Mannheim“, konnte der MVP des Spiels, Lenny Graven, sein Glück gar nicht fassen. Zuspieler Eric Burggräf, einer von drei Herrschinger Akteuren, die schon einmal im Pokalfinale dabei waren, freute sich ebenfalls: „Ich finde es supergeil, dass wir jetzt nach Mannheim fahren. Es sind die geilsten drei Tage Volleyball, die man haben kann.“

Tiebreak entscheidet über zweiten Finalteilnehmer

Dramatischer ging es in der zweiten Halbfinalpartie zwischen den BERLIN RECYCLING Volleys und der SVG Lüneburg zu. Die Berliner gewannen nach über zwei Stunden Spielzeit 3:2 (25:20, 21:25, 25:19, 16:25, 15:11). Zu Spielbeginn wurde das Team aus Berlin seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich den ersten Satz. Doch im zweiten Durchgang drehte sich das Bild: Auf einmal kamen die Spieler von SVG-Coach Stefan Hübner besser in die Begegnung und erspielten sich eine komfortable Führung, die sie sich bis zum Satzende nicht mehr nehmen ließen.

In Satz drei dann ein ähnliches Bild wie zum Start der Partie, wieder behielt der Hauptstadtclub die Oberhand. Doch davon ließen sich die Lüneburger nicht entmutigen und kamen auch dank einer starken Leistung des Youngsters Theo Mohwinkel wieder zurück ins Match, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Im entscheidenden fünften Satz schenkten sich beide Teams nichts, doch der spätere MVP Marek Sotola und Kapitän Ruben Schott machten mit ihrer ganzen Erfahrung die wichtigen Punkte. Sotola war es auch, der mit einem Angriff den ersten Matchball für die Berliner erspielte und diesen anschließend mit einem Ass verwandelte.

BTZ 0707 - DVV-POKALFINALBEGEGNUNG DER MÄNNER STEHT FEST
Bei den BERLIN RECYCLING Volleys lebt der Traum von der Titelverteidigung weiter. (Foto: Maria Butze)

Nach starkem Kampf scheiden die LüneHünen wie schon im vergangenen Jahr gegen die Berliner aus dem Pokalwettbewerb aus. Die BR Volleys hingegen wahren die Chance auf die Titelverteidigung. Diagonalangreifer Sotola, der mit insgesamt 30 erzielten Punkten einen großen Anteil an dem Erfolg hatte, zeigte sich nach dem Kraftakt entsprechend erleichtert: „Es hat uns geholfen zuhause mit den Fans im Rücken zu spielen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und nie aufgegeben. Es war wirklich schwierig, weil es viele Asse gab und der Druck beim Aufschlag sehr groß war.“

Damit ist alles angerichtet für ein denkwürdiges DVV-Pokalfinale vor über 10.000 Fans. Volleyball-Highlight des Jahres am 3. März 2024 sind bei den offiziellen Ticketpartnern Ticketmaster und SAP Arena ab 15,00 Euro erhältlich.

Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden Sie unter nachfolgendem Link: www.dvv-pokal.de.

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