IM LETZTEN MOMENT DAS SPIEL GEDREHT

SWD Powervolleys schlagen Frankfurt nach 0:2-Rückstand \\ SWD POWERVOLLEYS

In der Bundesliga-Tabelle ist der vierte Platz, den Lüneburg nun von Frankfurt übernahm, mit drei Punkten Rückstand in Sichtweite. - Foto: Florian Zons

DÜREN. Lange Zeit sah es so aus, als würde das neue Jahr mit einer Enttäuschung beginnen. Nur einen Punkt waren die SWD Powervolleys am Mittwochabend von einer 0:3-Niederlage entfernt. Doch im letzten Moment drehten sie nicht nur den dritten Satz gegen die United Volleys, sondern das ganze Spiel. Sie setzten sich also am Ende mit 3:2 durch und schafften damit nach dem 3:0-Sieg gegen Friedrichshafen den nächsten Erfolg gegen einen hochkarätigen Gegner.

Die SWD Powervolleys traten mit dem zweiten Libero Ivan Batanov an, der den gerade von der erfolgreichen Olympia-Qualifikation zurückgekehrten Blair Bann ersetzte. Kapitän Michael Andrei war nach seiner Verletzung am Fuß wieder im Einsatz. Die ersten beiden Punkte dieses wichtigen Spiels gingen an die Gastgeber, die den knappen Vorsprung zunächst auch hielten. Erst bei der zweiten technischen Auszeit ging Frankfurt mit 16:15 erstmals in Führung. Düren blieb zunächst dran, doch dann wurden aus einem Punkt zwei Punkte Rückstand. Diese Differenz blieb am Ende des Satzes – 23:25.

Zu Beginn des zweiten Satzes häuften sich die Fehler in der Dürener Defensive und so lagen die Hausherren schnell mit fünf Punkten zurück; 3:8 stand es bei der ersten technischen Auszeit. Die Frankfurter Offensive bekamen die SWD Powervolleys in dieser Phase nicht unter Kontrolle. Trainer Stefan Falter wechselte u.a. Philipp Schumann ein, der mit gezielten Aufschlägen den starken Japaner Yanagida beschäftigte und die United Volleys damit schwächte. Die Dürener verkürzten den Rückstand und kämpften sich heran. Doch in der Schlussphase kamen die Gäste wieder in Schwung und stellten den Fünf-Punkte-Unterschied wieder her. Mit 20:25 ging der Satz aus Dürener Sicht verloren.

Auch im dritten Durchgang mussten die SWD Powervolleys zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Doch nun entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel mit leichten Vorteilen für die Frankfurter. Letztlich hatten die Hessen dann beim 24:22 auch Matchball. Mit Schumann am Aufschlag rettete sich Düren allerdings in die Verlängerung, die noch ziemlich lange dauerte. Nach einigem nervenaufreibenden Hin und Her setzten sich die Gastgeber mit 36:34 durch. Große Erleichterung in der Arena!

Im vierten Satz nutzten die SWD Powervolleys den positiven Schwung, um sofort in Führung zu gehen. Der Spielstand blieb zwar knapp, doch nun bestimmte die Heimmannschaft weitestgehend die Partie gegen die nicht mehr so druckvoll und präzise auftretenden United Volleys. Der anfangs noch etwas unruhige Batanov bekam die Defensive im Laufe des Abends auch immer besser in den Griff. Nach einem guten Endspurt gewann Düren 25:21 und kam noch in den Tiebreak.

Der Entscheidungssatz war dann wie eine Zusammenfassung des bisherigen Spiels. Zunächst gerieten die SWD Powervolleys in Rückstand. Als es beim Stand von 5:8 langsam schwierig wurde, setzte mit Tobias Brand ein weiterer Youngster im Team Akzente. Der Außenangreifer hatte mit seinen Offensivaktionen großen Anteil daran, dass seine Mannschaft fünf Punkte in Folge erzielte und in Führung ging. Mit einem 15:13 war die Wende endgültig geschafft und die Fans durften den ersten Sieg 2020 bejubeln.

In der Bundesliga-Tabelle ist der vierte Platz, den Lüneburg nun von Frankfurt übernahm, mit drei Punkten Rückstand in Sichtweite. Mit Siegen am Samstag auswärts bei den Netzhoppers KW und eine Woche später zuhause gegen Giesen haben die SWD Powervolleys die Chance, die Aufholjagd fortzusetzen.

In der Bundesliga-Tabelle ist der vierte Platz, den Lüneburg nun von Frankfurt übernahm, mit drei Punkten Rückstand in Sichtweite. Mit Siegen am Samstag auswärts bei den Netzhoppers KW und eine Woche später zuhause gegen Giesen haben die SWD Powervolleys die Chance, die Aufholjagd fortzusetzen.