AACHEN UNTERLIEGT DEM DEUTSCHEN MEISTER ZU HAUSE

Mit 0:3 (27:29, 18:25 und 19:25) mussten sich die Ladies in Black geschlagen geben - Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner

AACHEN. Dabei begann das Spitzenspiel aus Aachener Sicht verheißungsvoll. Alle Stationen funktionierten prima. Die Stimmung im Hexenkessel war grandios und 1.193 Zuschauer – davon auch einige Fans vom Fanklub Gelbe Wand aus Schwerin – sahen die Gastgeberinnen dominant das Spiel angebend. Zur zweiten technischen Auszeit lag Aachen 16:11 vorn.

Doch der Meister gab sich unbeeindruckt und holte langsam auf. Beim Stand von 20:17 rief Saskia van Hintum ihr Team zur taktischen Auszeit. Das wirkte bei den Aachenerinnen noch nicht und unterbrach auch nicht den Spielfluss Schwerins. Bei 20:20 folgte direkt die zweite Auszeit Aachens.

Eine gewisse Stabilisierung war zu sehen und in der Crunchtime dieses Satzes entwickelte sich ein heißes Kopf an Kopf Rennen. Es kam die Stunde von McKenzie Adams und Kimberly Drewniok. Ein ums andere Mal legten sie für Team vor – Aachen reagierte erfolgreich und wehrte gleich einige Satzbälle ab.

Beim Stand von 25:26 schlug Nicole Oude-Luttikhuis einen harten Angriff erfolgreich in den Schweriner Block und Denise Imoudu ließ ein Aufschlagass folgen. Aber Schwerin kam zurück. Schlussendlich war es ein erfolgreiches Side-out der Aachenerinnen, das Jennifer Geerties über das Netz zurückspielte und Beta Dumancic verlud Krista DeGeest – 27:29.

Dieser Satzverlust und das immerhin erfolggekrönte Tiebreakspiel vom Mittwoch gegen des Dresdner SC kosteten wohl zu viel Kraft, so sah es zumindest auch Schwerins Coach Felix Koslowski nach dem Spiel.

Die beiden folgenden Sätze holten sich die Gäste mit 18:25 und 19:25 und nahmen somit alle drei Punkte mit nach Hause.

MVP der Aachenerinnen wurde Kapitän Lisa Gründing. Saskia van Hintum entschied sich für Britt Bongaerts, die Schwerins MVP wurde. Das Aachener Publikum wählte Taylor Agost zur Spielerin der Herzen.

Am Ende waren sich die Zuschauer einig, eine hochklassige, spannende Partie gesehen zu haben und man freut sich nun auf das zweite Wochenendspiel am heutigen Sonntag gegen den VCO Berlin ab 16:00 Uhr.

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