MSC-DAMEN BITTEN ZUM LETZTEN HEIMSPIEL DER 1. BUNDESLIGA

von RONNY EDELSTEIN

Grafik/Foto: Ronny Edelstein

KÖLN. Am Samstag empfangen unsere 1. Tennisdamen die Tabellenersten aus dem TC Bredeney für das letzte Heimspiel dieser Saison. Im Anschluss laden sie alle ein, bei den »Tennis Beer Pong Masters« mitzumachen, ein mit 50 Liter-Freibier ausgestattetes Event.

Es war ja abzusehen: Ohne weitere Verstärkung wird die Mannschaft der 1. Damen aus eigener Kraft die höchste Spielklasse des Deutschen Tennis Bundes nicht halten können. Morgen, um 12 Uhr, begeben sie sich in das letzte Heimspiel der laufenden Saison. Hier empfangen sie die ungeschlagene Tabellenerste aus dem TC Bredeney, die offenbar zielstrebig auf den diesjährigen Meistertitel hinsteuert.

Noch von andauerndem Hochstand der Corona-Inzidenzzahlen überschattet, wurden die ersten Heimspiele vor begrenztem Publikum in der sogenannten »Blase« abgehalten. Spieler samt Betreuer wurden vor Ort, in einem speziell dafür eingerichteten Testzentrum getestet. Den wenigen Zuschauern wurde nur mit einem Testnachweis und im Anschluss eines aufwendigen Online-Anmeldeverfahrens der Zugang auf die Zuschauertribüne gewährt. Mit der Entwicklung und Durchführung eines DTB-gerechten Hygienekonzepts nach vorgegebenen Regeln wurde das Marienburger Organisationsteam hart auf die Probe gestellt. An dieser Stelle gilt allen freiwilligen Helfern unser größter Dank. Ohne euch und euer großartiges Engagement wäre es uns niemals gelungen, eine würdige Veranstaltung für unsere Tennisdamen auf die Beine zu stellen. Ganz lieben Dank dafür!

Die Damenmannschaft startet morgen in die vorletzte Runde. Nach der Sintflut der vergangenen Tage versprechen uns die Wetter-Apps einen blauen Himmel. Die Gäste aus Essen versammeln in ihrem Kader die klangvollsten Namen des deutschen Damentennis’: Mit Laura Siegemund, Julia Görges, Anna-Lena Friedsam und Romy Kölzer im Team zeigt der TC Bredeney, wie ernst er es mit dem Deutschen Meistertitel meint. Dafür muss die Essener Mannschaft allerdings noch dreimal gewinnen und ist mit größter Wahrscheinlichkeit entschlossen, in den Kölner Süden sichere Punkte zu holen.

Wir lassen uns überraschen, mit welchem Kader unsere Gäste morgen antreten und freuen uns auf tolle Spiele. Organisatorisch haben wir kaum noch Einschränkungen zu überwinden. Den DTB-Regularien geschuldet ist es dennoch unvermeidbar, dass wir für unsere Gäste auf eine Herren-Umkleidekabine und auf die Herrenduschen für kurze Zeit verzichten. Der Zugang zum großen Herren-Umkleideraum ist derweil davon nicht betroffen.

Im Anschluss des Tennisspektakels geht es auf dem Centercourt mit den »Tennis Beer Pong Masters« feucht und sportlich weiter. Auf Neudeutsch ist das eine Art »Spiel-und-Sauf«-Disziplin »für jedes Alter, eine sportliche Challenge, Community-Event und jeder Menge Fun«, wie  der MSC-Damentrainer Yannick Schramm verspricht und lädt Jung und Alt ein, dabei zu sein und mitzumachen. Gespielt und getrunken wird in 2er-Teams-Modus, mindestens zwei Matches werden jedem garantiert. 50 Liter-Freibier spendiert der Verein für den Anfang, mal schauen, für wie lange das reichen wird. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung findet ab 15 Uhr vor Ort statt.

Um den steigenden Kölschpegel ein wenig einzudämmen, können sich alle beim »Spikeball« abreagieren. In dieser trendigen Sportart wird ein Ball mit der Hand auf ein auf dem Boden liegendes »Roundnet«-Trampolin geschleudert, auch wenn ihr Name jedoch vermuten lässt, dass der Ball mit Spikes-Schuhen kaputt getreten werden muss. Und wer doch nur beim Nasssport bleiben möchte, kann dies mit grelleren Farbakzenten im Glas und mehr Prozenten am Gaumen in der »Aperol-Arena« tun.