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NIKITA MOHR UND FINN WOLTER GEWINNEN DIE SILBERMEDAILLE BEI DER UNIVERSIADE

\\ RTHC Bayer Leverkusen

v.l. Nikita Mohr / Finn Wolter - Bildquelle (alle Bilder): Presse ADH

LEVERKUSEN / CHENGDU (CHINA) Nach dem U23-Weltmeistertitel gelang Nikita Mohr und seinem Partner im Leichtgewichts-Doppelzweier, Finn Wolter, bei den World University Games (Universiade) in Chengdu (China) ein weiterer Medaillengewinn auf internationaler Ebene.

Nach dem klaren Vorlaufsieg konnten sich das deutsche Duo gute Chancen auf das Podium ausrechnen, zumal der andere Vorlauf insgesamt langsamer war.

Doch jedes Rennen muss auch erst einmal gerudert werden und man muss auch damit rechnen, dass der eine oder andere Gegner im Vorlauf taktisch ruderte und nicht alle Karten offenlegte.

Unter erschwerten Wetterbedingungen mit Gewitter und Platzregen sowie Wellengang verlief das Finale am gestrigen Sonntag zunächst wie erhofft.

Ein schneller Start brachte Mohr/Wolter die Führung zur ersten Zwischenzeit. Der nächste Verfolger Japan hatte hier bereits drei Sekunden Rückstand. Auch zur Streckenhälfte führte das Leverkusen/Wittener Boot, jetzt mit 3,7 Sekunden vor Italien. Die anderen Boote hatten mit dem Rennen um Gold bei mindestens 6,6 Sekunden Rückstand bereits hier nichts mehr zu tun.

Nach weiteren 500 m führten Nikita und Finn weiter mit knapp 3 Sekunden vor Italien, während die anderen Boote noch weiter zurückgefallen waren.

Auf dem letzten Teilstück zeigte das italienische Duo, unter anderem weshalb es der Vorgänger der beiden Deutschen als U23-Weltmeister ist.

Aus den drei Sekunden Rückstand bei 1500 m machte es bis zum Ziel mit einem brutalen, typisch italienischen Endspurt, begünstigt von wellenbedingten Problemen im deutschen Boot, einen Vorsprung von 1,4 Sekunden, also einer halben Bootslänge, und schnappte Nikita und Finn damit die Goldmedaille weg.

Das Rennen war abgefahren”, so Nikita Mohr. „Wir lagen am Startblock und auf einmal kam eine Gewitterfront auf. Die Bedingungen waren dann sehr hart, da sich eine Welle aufgebaut hat. Trotzdem hatten wir einen guten Abstand nach 1.000 Metern. Dass die Italiener auf den zweiten 1.000 Metern aufholten und mit einem starken Endspurt an uns vorbeizogen, hat uns richtig beeindruckt.”

Das Ergebnis des A-Finales im Leichtgewichts-Doppelzweier:

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