ORDENTLICHER EM-AUFTAKT FÜR DEN DRV IN BELGIEN

\\ von hans strauss

Gut unterwegs: Aaron Erfanian gewann bei der U23-Europameisterschaft in Belgien seinen Vorlauf und steht im Halbfinale der Männer-Einer-Konkurrenz. Foto meinruderbild.de/DRV

HAZEWINKEL. (BEL) „Ich bin nicht unzufrieden, unsere junge Mannschaft hat sich im erwarteten Bereich geschlagen.“ So lautete das Fazit von U23-Bundestrainer Marcus Schwarzrock am Samstag (3.9.2022) nach dem ersten von zwei Tagen der Europameisterschaft unter 23 Jahren. Am Sonntag stehen auf der Regattastrecke Hazewinkel in Belgien zehn der 17 gestarteten Boote des Deutschen Ruderverbandes bereits in den Finals. Zwei Mannschaften haben in ihren Halbfinals die Chance, noch die Endläufe zu erreichen. Zwei DRV-Boote treten in den B-Finals an, drei Mannschaften sind vorzeitig ausgeschieden.

Anders als beim Training am Freitag erlebten die EM-Teilnehmer am ersten Wettkampftag „ideale Bedingungen“ (Schwarzrock). Während für sechs DRV-Boote aufgrund geringer Teilnehmerzahlen lediglich Bahnverteilungsrennen anstanden, kamen drei DRV-Boote als Vorlauf-Sieger weiter. Aaron Erfanian (Deutscher RC) gewann im stark besetzten Männer-Einer (BM1X) deutlich vor dem italienischen U19-Weltmeister Marco Prati und zog damit ins Halbfinale ein. Im leichten Männer-Doppelzweier (BLM2x) schafften es Moritz Volkmuth/Nikita Mohr (Hürther RG/RTHC Leverkusen) mit der schnellsten Zeit als Vorlauf-Sieger direkt ins EM-Finale, wo Italien möglicherweise der härteste Widersacher sein wird. Auch der Männer-Doppelvierer (BM4x) mit Immanuel Dorneich (RV Erlangen), Felix Heinrich (RK Normannia), Maximilian Pfautsch (Hallescher RV und Nelson im SV Halle) und Franz Werner (Pirnaer RV) gewann seinen Vorlauf, verwies Italien dabei auf Rang zwei, und steht im Finale. Das Halbfinale erreichte im leichten Frauen-Einer (BLW1x) Victoria Hory (Akademischer RV zu Leipzig) mit ihrem zweiten Rang im Vorlauf.

Weltmeister Gegner von Garbers/Strache

Über die Hoffnungsläufe schafften am Nachmittag nur zwei der sieben dort gestarteten DRV-Boote noch den A-Finaleinzug. Pia Nichelmann (RV Triton Leipzig) reichte dazu im Frauen-Einer (BW1x) der zweite Platz. Der Männer-Doppelzweier (BM2x) mit Sydney Garbers/Timo Strache (beide Hannoverscher RC) sammelte mit seinem Sieg im Hoffnungslauf Selbstvertrauen. Im Vorlauf waren die beiden mit Belgien und Moldawien tatsächlich auf den Sieger und den Zweitplatzierten der vor wenigen Wochen ausgetragenen U23-WM getroffen. Das zeigt auch, dass die Verbände mit unterschiedlichen Philosophien die Europameisterschaft bestreiten.  „Für uns ist es wichtig, dass wir unsere zweite Reihe Erfahrung sammeln lassen und ihnen Motivation für ihre Zukunft geben“, sagte Bundestrainer Schwarzrock.

Am Sonntag geht es in Hazewinkel mit den vier Semifinals in den schweren und leichten Einern weiter. Ab 9.20 Uhr folgen ein C- und acht B-Finals. Die A-Finals laufen dann von 11.35 Uhr bis 16 Uhr. Und im DRV-Lager hofft man, dass die „gute Stimmung“ (Schwarzrock) in Belgien mit entsprechenden Resultaten anhält.

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3 Sep 22

4 Sep 22

U23-Europameisterschaft

Nationalmannschaft | Hazelwinkel (BEL)

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