KÖLNER MANNSCHAFT MIT BEACHTLICHEN ERFOLGEN

Reiche Medaillenausbeute bei den deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften

Robin Goeritz (li) im Männer-Vierer m. St.

KÖLN / ESSEN. Der Leistungsport-Kader des Kölner Rudervereins (KRV v. 1877) hat bei den deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften erfolgreich abgeschnitten. Die Domstädter holten viermal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze. Deutsche Meister wurden in der U23 Robin Goeritz, Louis Mück, Bruno Hirsch und Malte Otto. Bei der U17 holten Marianne Vitalis und Charlotte Eucken die Titel. Für Robin Goeritz bedeutet sein Sieg die Nominierung für die U23-Weltmeisterschaften, die vom 7. bis 11. Juli in Tschechien ausgetragen werden.

Die deutschen Juniorinnen und Junioren aus dem U17-, U19- und U23-Kader gingen auf dem Baldeneysee in den unterschiedlichen Bootsklassen an den Start. Der Wettergott spielte mit. Kaum ein Lufthauch, glattes Wasser und somit perfekte und faire Ruderbedingungen rundeten die gelungenen Meisterschaften ab.

Auf nationaler Ebene kann der Rudersport endlich wieder aufgenommen werden, und die Vorfreude auf eine Deutsche Meisterschaft spiegelte sich auch im Meldeergebnis wider: Rund 1350 Athletinnen und Athleten aus 165 Vereinen im Alter von 15 bis 22 Jahren hatten gemeldet, und sahen eine sportliche Perspektive, sich endlich wieder direkt, statt nur virtuell, miteinander messen zu können. Ein Stück Normalität kehrte zurück. Für den Essener Ruder-Regattaverein war das Hygienekonzept, das von allen Beteiligten hohe Achtsamkeit erforderte, eine Herausforderung, die bestens gemeistert wurde.

Der Kölner Ruderverein von 1877 ist Kölns ältester und größter Ruderverein und der einzige mit einer eigenen Rennabteilung. Sein erfolgreicher Nachwuchs kommt vor allem aus den mit ihm seit Langem verbundenen Schüler-Rudergemeinschaften des Gymnasiums Kreuzgasse und des Friederich-Wilhelm-Gymnasiums.

Neben den oben genannten Titelträgern standen die Silbermedaillengewinner und Vize-Jahrgangsmeister Merle Kellerhof (2005), Mathilda Fernandez (2005), Charlotte Eucken (2006) und Malte Otto (2004) auf dem Siegerpodest. Bronze holten sich Louis Mück (2002), Pia Otto (2000) und Bruno Hirsch.