DRV-TESTWOCHENENDE MIT DREI BESTWERTEN

Maja Gunz, RCGD,Foto: MeinRuderbild.de (Detlev Seyb)

DÜSSELDORF. (MD) Am Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes in Leipzig zeigten drei Athleten vom Ruderclub Germania Düsseldorf persönliche Bestwerte auf dem Ruderergometer und auf dem Elster-Saale Kanal über die olympische Distanz von 2000 Metern im Einer. Auf dem Ergometer verbesserten sich Leonie Menzel, Maja Gunz und Steven Tischer ihren persönlichen Rekord. Auf der Langstrecke über 6000 m überraschte Maja Gunz im Leichtgewichtseiner mit Platz acht.

Für Maja Gunz konnte das Wochenende kaum besser laufen. Mit der Zeit von 7:40 min auf dem Ergometer verbesserte sie ihren bisherigen Rekord um sieben Sekunden und war schnellste U23-Ruderin. Sie ist nun nur noch zehn Sekunden von der Großbootnorm entfernt. Im Leichtgewichtseiner wurde sie Achte mit nur einer Sekunde Rückstand auf die sechs Jahre ältere Cara Pakszies (Konstanz). Auch wenn die Top-Kandidaten (inkl. Leonie Pieper) nicht am Start waren, so war das ein sehr gutes Ergebnis. Von den insgesamt 30 Gegnerinnen waren lediglich zwei U23-Ruderinnen vor der Düsseldorferin.

Im selben Rennen belegte Lara Richter den zwölften Platz, auf dem Ruderergometer blieb sie nur knapp über ihrem persönlichen Bestwert. „Es sind beide gut durch das Wochenende gekommen“, freute sich RC-Trainer Marc Stallberg. „Ich habe auf der Langstrecke beide schon unter den Top 20 gesehen. Mit den Plätzen acht und zwölf haben sie ein wirklich gutes Ergebnis erzielt.“

Im Fraueneiner machten die U23-Ruderinnen die Plätze unter sich aus, von den A-Frauen war niemand am Start. Leonie Menzel hatte bis zur Streckenhälfte die schnellste Zeit, nach 4000 Metern war nur Tabea Kuhnert (Magdeburg) vor der Germanin. Marc Stallberg relativierte das Endergebnis in zweifacher Hinsicht: „Sie trudelte ins Ziel, denn auf dem letzten Abschnitt kämpfte sie mit einem Krampf im Unterarm. Somit ging der sechste Platz auf jeden Fall in Ordnung, zumal sie bekanntermaßen eher keine Langstreckenspezialistin ist.“ Mit 6:49 min steigerte sie ihren persönlichen Bestwert auf dem Ergometer und war damit zweitschnellste U23-Ruderin.

Auch Steven Tischer verbesserte mit 6:25 min seinen persönlichen Bestwert und schaffte damit die WM-Großbootnorm. Im Leichtgewichtseiner verlor er auf den ersten 3000 Metern viel Zeit zu seinen Gegnern, auf der zweiten Streckenhälfte konnte er den Abstand zu seinen Vorplatzierten gut halten und fuhr ähnliche Zeiten. Am Ende war Platz 20 von 28 Startern drin. „Wir hofften auf eine Platzierung zwischen zwölf und vierzehn, dennoch war es für ihn eine Steigerung“, so Marc Stallberg.

Die U19-Junioren blieben hinter ihren Erwartungen mit Platz 33 für Maurice Krutwage und Platz 40 für Lars Menzel zurück. Unter die ersten 30 der 46 Einer zu kommen war das Ziel. „Maurice kann vielleicht für den Kleinboottest in knapp zwei Wochen in Köln noch nachrücken“, so die Hoffnung von Marc Stallberg. „Ich bin erstmal froh, dass er nach dem Trainingsausfall wieder gut auf die Beine gekommen ist.“

Beim Kleinboottest vom 12.-14. April auf dem Fühlinger See geht es um eine möglichst gute Positionierung, um sich für die Mannschaftsboote anzubieten.