GROSSER SPORT BEIM BONN-MARATHON

Foto: BTVLA

BRÜHL . (DG) Mit einer Rekordzahl an Läuferinnen und Läufern traten die BTV-Leichtathleten bei der internationalen Laufveranstaltung an. Die sportlichen Fortschritte und Erfolge wurden nur durch einige wenige Rückschläge überschattet.

Den Reigen an persönlichen Bestzeiten eröffnete Ines Birk, die mit ihrer Zielzeit von 01:43:58 Std. über die Halbmarathondistanz (21,1, KM) in neue Dimensionen vorstieß. Sie wurde 108 von 1944 Damen im Ziel. Trainerin Sandra Erstfeld lief ihren schnellsten Halbmarathon seit vielen Jahren und überquerte als schnellste BTV-Läuferin als 79. die Ziellinie (01:41:47 Std.). Janina Meyer ergatterte mit gelaufenen 01:43:38 Std. den letzten zweistelligen Platz in der Damenwertung – die 99. Für Melanie Meyer war fast genau 20 Minuten später Schluss (02:03:23 Std.). Sie plant, später im Jahr die Marke von zwei Stunden zu knacken.

Schnellster Aktiver in Grün-Weiß war erwartungsgemäß BTV-Star Stephan Stranz. Er schob sich mit seinem 16. Rang von über 4200 Teilnehmern in die erweiterte Spitzengruppe und feiert ebenfalls eine persönliche Bestmarke (01:16:52 Std.). Mit gebührendem Abstand folgte Dirk Gebhardt. Im Vergleich zu 2018 zeigte er eine deutliche Verbesserung. Sein Rennen gestaltete er konstant, einen glatten Schnitt von 4 Minuten verpasste er knapp.

Sowohl Eusonio Scida als auch Guido Wahl belohnten sich für großen Trainingseinsatz und konzentriertes Laufen mit einer persönlichen Bestzeit. Guido war mit 01:27:17 Std. so schnell wie nie zuvor, Eusonio war zudem äußerst zufrieden, dass er mit 01:28:51 Std. deutlich unter der Schwelle von anderthalb Stunden blieb.

Routiniers Michael Messner (01:39:41 Std.) und Martin Ciecior (02:12:49 Std.) waren leider keine Glanztaten vergönnt. Sie hatten beide lange Trainings- und Wettkampfpausen. Ihre Ergebnisse läuteten immerhin das Comeback ein. Jürgen Christian war über die 01:49:15 Std. zufrieden. Er plant weitere Starts über die Distanz. Tobias Wozny haderte etwas mit seinem Ergebnis (01:30:44 Std.). Er hatte eine Zeit unter 1:30 Std. als Ziel formuliert. Auch Thomas Wirtz erreichte kein Wunschergebnis (02:09:16 Std.). Er wird sich im Frühjahrstrainingslager des Vereins weiter fit machen.

Beim Marathon (42,195 Kilometer) finishte Andreas Pohl (04:04:53. Std.; Platz 369 von 683 Männern). Er erlitt einen Einbruch in der zweiten Runde; da er vor Start im Gedränge einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte. Zum Staffelmarathon entsandte der Brühler TV zwei Teams. Die Mannschaft des Abteilungsvorstands benötigte in der Besetzung Oliver Kaschner, Lucas Abts, Florin Martius und Ingo Zehner 3:32:56 Stunden, die weitere Staffel des Brühler TVs war spürbar schneller (3:16:35 Std.) und belegte einen respektablen 13. Platz unter 262 Staffeln. Sie bestand aus Stefan Pohl, Markus Karrer, Tobias Pohl und Uli Müller.