PACKENDE RENNEN BEIM FRÜHJAHRSCUP

Leo Stein fährt auf seiner Hausbahn auf Platz zwei

KERPEN. Nach dem „Wintercup“ hatte der Kartclub Kerpen zum zweiten großen Event in diesem Jahr auf die Kartbahn in der Manheimer Steinheide geladen. Mehr als 80 Fahrerinnen und Fahrer gingen am Ostersonntag beim „Frühjahrscup 2019“ auf dem Erftlandring an den Start. Ein Höhepunkt der eintägigen Kartsportveranstaltung war der erste Lauf des vom Kerpener Cup initiierten „KCK-Talent-Cup“, einer Rennserie, mit der junge Talente nach dem Motto „Tradition verpflichtet“ unter der Schirmherr von Mick Schumacher gefördert werden. Mit zwei ersten Plätzen in den beiden Wertungsläufen holte sich zum Auftakt der Wuppertaler Marcell Korchukov vor dem Mannheimer Alessio Ladan den Siegerpreis.

Spannende Rennen lieferten sich die Piloten in der Königsklasse KZ2. In der Version ROK Shifter überraschte der Kerpener Leo Stein im ersten Lauf mit dem zweiten Platz. Mit 13:04,68 Sekunden kam das Kart-Urgestein auf seiner Hausbahn nur wenige Zehntelsekunden hinter dem Neußer Sven Salzmann ins Ziel. Im zweiten Wertungslauf war für Stein schon nach einer Runde Endstation, sodass er einen vorderen Platz in der Tageswertung verpasste. Mit einem weiteren zweiten Rang im dritten Durchgang unterstrich Stein aber seine Ambitionen und landete in der Gesamtwertung unter 17 Bewerbern auf dem fünften Rang.

Im Zeittraining hatte sich der Paderborner Olaf Igelbrinck mit der schnellsten Rundenzeit von 42,572 Sekunden die Poleposition erobert. Den ersten Startplatz konnte er im ersten Rennen allerding nicht halten und musste Salzmann den Sieg überlassen. Im zweiten Lauf dominierte der Niederländer Coen Doorn die Konkurrenz. Noah Steigerwald aus Hösbach in Unterfranken sammelte als Dritter Punkte für die Tageswertung. Mit einem Sieg im dritten Lauf setzte sich Steigerwald schließlich gegen Doorn durch. Mit der Stolbergerin Nathalie Kreitz schaffte eine junge Fahrerin als Dritte den Sprung auf das Siegerpodest.

Die Rennen der Junioren waren mit nur acht Startern etwas dünn besetzt. Angeführt wurde das Feld der „jungenWilden“ von Enrico Förderer aus Leuterod, Westerwald, der im ersten Lauf zwar noch Gino Nehmer aus Gangelt den Vortritt lassen musste, sich dann aber in den zwei weiteren Läufen durchsetzte und sich den Tagessieg nicht mehr nehmen ließ.

In den Nachwuchsklassen war Leo Hoffmann aus dem schleswig-holsteinschen Bönningstedt eine Klasse für sich. In der Gruppe Bambini WS gewann er zwei der drei Läufe und holte ich damit den Sieg in der Tageswertung.