HOCKEYDAMEN ROT-WEISS KÖLN BESIEGEN ZEHLENDORFER WESPEN

Rot-Weiss Köln – Zehlendorfer Wespen 3:0 (2:0) - DHA

Hockey-Damen Rot-Weiss Köln - Archivfoto: KTHC

KÖLN. Die Damen von Rot-Weiss Köln siegten am Samstag in der Hockeyliga erwartungsgemäß gegen die Zehlendorfer Wespen, blieben beim 3:0 (2:0) streckenweise aber klar hinter ihren Möglichkeiten. Durch den Sieg setzen sich die Kölnerinnen in der Staffel A nun vor den Club an der Alster auf Platz zwei, die Berlinerinnen bleiben mit einem Zähler Tabellenschlusslicht in der Gruppe B.

Das war kein schönes Spiel“, bekannte Rot-Weiss-Trainer Markus Lonnes nach dem Schlusspfiff trotz des 3:0-Sieges, „die Wespen haben gut verteidigt und wir waren ohne richtige Spannung unterwegs.“ Auf der anderen Seite sah Wespen-Trainer Carsten Vahle einen „verdienten Sieg“: „Die Kölnerinnen waren vor allem körperlich präsenter und abgezockter als wir. Wir sind zu verhalten gestartet und wachen quasi erst mit dem frühen 0:1 aus. In der zweiten Hälfte sind wir durch einige Karten viel in Unterzahl, dadurch wurde für uns das Spiel entsprechend intensiv.“

Erst Emma Boermanns‘ Treffer zum 1:0 für die Gastgeberinnen (3.) wirkte wie ein Weckruf für die Berlinerinnen, die in der Folge zwar mutiger nach vorne spielten, sich mit zwei Ecken und einigen Aktionen im gegnerischen Viertel auch einige Möglichkeiten herausspielten, daraus aber nichts machten. Auf der anderen Seite war Kölns Nationalspielerin Pia Maertens zur Stelle und baute die Führung vor der Pause auf 2:0 aus (21.). Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild; die Wespen bemühten sich, Köln tat das Nötigste. Als sich die Gäste dann auch noch durch Strafzeiten zusätzlich schwächten, wurden jegliche Berliner Offensivbemühungen fast um Keim erstickt. Die Wespen versuchten zwar, defensiv sicher zu stehen, Köln konnte dem aber seine Erfahrung entgegensetzen und zumindest Maertens traf abermals und stellte in der 54. Spielminute den 3:0-Endstand her.

Tore:

1:0 Emma Boermanns (3.)

2:0 Pia Maertens (21.)

——

3:0 Pia Maertens (54.)

Strafecken:

RWK 8 (kein Tor) / ZW 2 (kein Tor)

Grüne Karten:

Nike Lorenz, RWK (ständiges Reklamieren); Lara Fink, RWK (unsportliches Verhalten) / Leonie Neuß, ZW (Foulspiel)

Gelbe Karte:

— / Florentine Elsholtz, ZW (unsportliches Verhalten)

Zuschauer: 50

Schiedsrichter:

L. Gardeler / D. Lindemann