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VfL HAT IM ERSTEN SPIEL NACH DER WINTERPAUSE POKALFIGHT BEI DEN FÜCHSEN VOR DER BRUST

GUMMERSBACH. Für den VfL Gummersbach geht es im ersten Spiel nach der Winterpause direkt mit einem richtigen Kracher-Duell los. Am Sonntag, den 4. Februar, treffen die Blau-Weißen im Rahmen des DHB-Pokal-Viertelfinals um 16:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle auf keinen Geringeren als die Füchse Berlin. „Wir sind wirklich gespannt auf dieses Spiel. Es wird schwer werden, aber wir wissen, wie viel wir mit diesem Sieg erreichen können. Wir spielen gegen eine der besten Mannschaften der Liga und müssen unser Bestes geben, wenn wir gewinnen wollen“, stellt VfL-Linksaußen und Ex-Fuchs Miloš Vujović heraus, welch große

Bedeutung die erste Final Four-Teilnahme der Gummersbacher seit 13 Jahren hätte: „Bei diesem Spiel wird alles möglich sein. Ich werde mich dort auf jeden Fall wohlfühlen. Ich liebe es, vor Berliner Fans zu spielen!“ Neben Vujović, der in Berlin auf seinen ehemaligen Verein trifft, wird es auch für die beiden VfL-Youngster Ole Pregler und Mathis Häseler eine ganz besondere Rückkehr in die Max-Schmeling-Halle sein, in der sie im Sommer letzten Jahres mit Deutschland U21-Weltmeister wurden.

Mit den Füchsen Berlin treffen die Oberbergischen auf ein starkes Team, das nach der vergangenen Europameisterschaft mit Max Darj (Bronze) sowie Mathias Gidsel, der zudem Topscorer des Turniers wurde, und Hans Lindberg (beide Silber) drei Medaillenträger an Bord hat. Ohnehin hat das Team von Trainer Jaron Siewert eine überragende Hinrunde gespielt und steht nach 18 ausgetragenen Partien mit 32:4 Punkten hinter dem SC Magdeburg auf Rang zwei. „Berlin hat eine tolle Mannschaft mit starken Torhütern. Die Atmosphäre in der Halle wird großartig sein, denn das Spiel ist für beide Mannschaften so wichtig und die Berliner Fans wissen das“, erklärt der Montenegriner: „Ich erwarte ein schnelles Spiel, geprägt von einer starken Verteidigung auf beiden Seiten!“ In der Hinrunde trafen die beiden Teams am elften Spieltag aufeinander. Vor einer atemberaubenden Kulisse in der ausverkauften SCHWALBE arena erkämpften sich die Gummersbacher nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand dank einer überragenden Moral ein 30:30-Remis gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer. „Aus demHinrundenspiel haben wir gelernt, wie wir gegen die Berliner auftreten sollten. Mit ein paar weiteren Details in der Taktik können wir ein gutes Spiel abliefern“, analysiert der erfahrene Linksaußen.

Im Achtelfinale der diesjährigen Pokalrunde stellte die SG BBM Bietigheim keine große Hürde für den Viertelfinaleinzug der Hauptstädter dar, nachdem die Berliner sich in der Runde zuvor lange schwertaten. Beim HC Erlangen konnten sich die Berliner am Ende zwar mit 38:35 durchsetzen, mussten dafür jedoch in die Verlängerung. Für den VfL Gummersbach führte der Weg ins Viertelfinale über zwei ungefährdete Erfolge auswärts bei Interaktiv.Handball und zu Hause über FRISCH AUF! Göppingen.

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