WERKSELFEN IN BENSHEIM GEFORDERT

TSV BAYER 04

Mannschaftsfoto der Werkselfen mit Smidty Von links hintere Reihe: Natalie Kirchherr, Hans-Josef Vogt (Betreuer), Hildugunnur Einarsdottir, Mia Zschocke, Annefleur Bruggeman, Nele Kurzke, Joanna Rode, Xenia Hodel, Jennifer Rode, Pia Adams, Robert Nijdam (Chefrainer), Andreas Thiel (Abteilungsleiter/Torwarttrainer)v. li. vordere Reihe: Zivile Jurgutyte, Jennifer Kämpf, Jenny Souza, Anna Seidel, Vanessa Fehr, Svenja Huber, Prudence Kinlend, Elaine Rode, Mareike Thomaier

LEVERKUSEN. Nach rund dreieinhalb Wochen Pause, bedingt durch Länderspiele und DHB-Pokal, fliegt wieder der Ball in der Handball-Bundesliga der Frauen. Für die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen heißt die kommende Station Bensheim.

In der dortigen Weststadthalle treffen am Samstag um 20.00 Uhr mit der HSG Bensheim/Auerbach Flames und dem TSV Bayer 04 zwei Mannschaften aus dem Mittelfeld aufeinander. Beide Teams, die mit jeweils 6:4 Punkten auf den Rängen sieben und acht rangieren, wollen mit einem Sieg den Anschluss an die oberen Plätze halten.

Bensheim ist ein unangenehmer Gegner, der defensiv viele Variationen zu bieten hat. Darauf sind wir vorbereitet“, so Elfencoach Robert Nijdam, der aber das Hauptaugenmerk auf sein eigenes Team legt: „Das Wichtigste ist unsere Abwehr. Dort müssen wir wieder gut arbeiten und dabei besonders Julia Maidhof und Ines Ivancok im Auge haben.“

Die angesprochene Maidhof, im halbrechten Rückraum bei den Flames zu Hause, rangiert derzeit mit 46 Treffern auf Platz zwei der HBF-Torschützenliste. Die Bensheimerinnen, die seit 2015 von der ehemaligen Leverkusenerin Heike Ahlgrimm trainiert werden, sind gut in die Saison gestartet. Beide Heimpartien wurden gewonnen, darüber hinaus gelang zuletzt ein Sieg in Bad Wildungen.

Auch im DHB-Pokal gab es für die HSG am vergangenen Wochenende ein Erfolgserlebnis. Mit einem deutlichen Sieg beim Zweitligisten Halle/Neustadt zogen die Ahlgrimm-Schützlinge ins Viertelfinale ein. Dabei gab Caroline Hettinger ihren Wiedereinstand bei den Flames. Die routinierte Kreisläuferin, eigentlich schon im Ruhestand, soll den kurzfristigen Ausfall von Dionne Visser kompensieren helfen.

Den Werkselfen blieb der Sprung in die nächste Pokalrunde, trotz starker Leistung in Dortmund, verwehrt. „Es wird Zeit, sich für die zuletzt guten Leistungen auch zu belohnen. Wir haben gezeigt, wie gut wir Handball spielen können. In Bensheim wollen wir uns endlich wieder ein Erfolgserlebnis holen“, blickt Elfencoach Nijdam, dem ein kompletter Kader zur Verfügung steht, positiv auf den Samstag.