KNAPPE NIEDERLAGE IN WOLFSBURG

Die Gizzlys schlagen die DEG mit 4:2

Die Gizzlys schlagen die DEG mit 4:2 (c) DEG

DÜSSELDORF. Kopf hoch, Rot-Gelbe! Die Düsseldorfer EG hat bei ihrem Angstgegner erneut verloren: Sie unterlag den Grizzlys Wolfsburg nach früher Führung noch knapp mit 2:4 (1:0, 0:3, 1:1). Die DEG zeigte dabei eine kämpferisch ansprechende Leistung. Letztlich entschieden unachtsame 90 Sekunden zu Beginn des Mitteldrittels dieses Spiel. Am Freitag wieder angreifen!

Der Kader: Die DEG heute erneut nur mit zehn Stürmern und immerhin sieben Verteidigern. Es fehlten erneut Victor Svensson (leichte Erkrankung), Jerry D’Amigo (Knieverletzung), Bernhard Ebner (Trainingsrückstand), Mike Fischer (Bein-OP) und Jakob Mayenschein. Das Tor hütete erneut Mirko Pantkowski.

Das Spiel: Die erste Chance hatte der schnelle Brendan O´Donnell, der aber an der Schulter von Chet Pickard scheiterte. Wenig später schon die Düsseldorfer Führung: Brett Olson gewann ein Bully und über Cedric Schiemenz gelangte die Scheibe zu Tobi Eder, der sofort am verdutzten Keeper hoch einnetzte. Ein schöner Treffer bei 1:58! Wenig später ein kurzer Schreckmoment, als Olson einen Schuss mit dem Knie blockte und zur Bank humpelte. Doch die 36 kehrte wenige später aufs Eis zurück. Die DEG mit einem ersten Powerplay, aber in den Kombinationen nicht genau genug. Nach der zehnten Minute drehten die Gastgeber immer mehr auf und die DEG-Defensive im Großeinsatz. Viele Schläger und viele Körperteile wurden in Schüsse und Passbahnen gehalten. Und kamen die Grizzlys mal durch, stand dort Mirko Pantkowski. Zwar kam Wolfsburg durch den gefährlichen Christopher DeSousa und Anthony Rech zu weiteren Möglichkeiten, aber das DEG-Bollwerk um Pantkowski hielt. So ging es mit einer 1:0-Führung in die erste Pause.

Spiel gedreht

Zu Beginn des Mitteldrittels drehte sich das Match komplett. Binnen 90 Sekunden trafen die Niedersachsen gleich zwei Mal und machten aus einem 0:1 ein 2:1. Zunächst verlor Marco Nowak im eigenen Aufbau die Scheibe an Spencer Machacek und der Ex-Düsseldorfer konnte das 1 auf 0 ins rechte Eck verwandeln (20:35). Nur 55 Sekunden später klingelte es erneut. Diesmal war es Liga-Veteran Sebastian Furchner, der einen Abpraller zum 2:1 verwandeln konnte (21:30), Schade, DEG, die schön erkämpfte und verteidigte Führung war dahin.

In der Folgezeit die Grizzlys weiter stark und mit Möglichkeiten, die DEG konnte hier nur selten Entlastung schaffen. Plötzlich Postel! Die 19 fast mit dem 2:2, er scheiterte aber aus kurzer Distanz an Pickard. Stephen MacAulay zog wenig später nach, aber auch hier behielt der Grizzlys-Goalie die Übersicht. Deshalb war die nächste Szene umso bitterer: Wolfsburg Archibald warf aus spitzem Winkel die Scheibe Richtung Tor und von Pantkowskis Rücken rutschte die Scheibe ins Netz. Das 1:3 aus Sicht der DEG bei 37:58. Die DEG hatte nun 18 Minuten Pausenzeit, sich von diesem Schreck zu erholen.

Im Schlussabschnitt wechselte Chefcoach Harry Kreis den Torhüter. Den Kasten bewachte nun Hendrik Hane. Und sein Team legte sich mächtig ins Zeug. Und wieder war es der Kapitän, der ein starkes Zeichen setzte. Im Powerplay nagelte er die Scheibe satt in den Winkel. Der Anschlusstreffer bei 44:43, die Assistenten waren Nowak und Schiemenz. Und wenig später fast der Ausgleich! Brendan O´Donnell zog, nun bei Düsseldorfer Unterzahl, alleine aufs Tor zu, aber Pickard konnte zwei Mal parieren. Die Düsseldorfer kämpften wacker und kamen zu Möglichkeiten, aber natürlich auch die Gastgeber durch Konter gefährlich. Kurz vor Schluss verlies Hane sein Tor und mit einem Mann mehr hätte Cumiskey fast getroffen. So war es aber erneut Sebastian Furchner, der mit dem 4:2 für die Entscheidung und den Endstand sorgte. Eine knappe Niederlage in Wolfsburg. Dennoch Kopf hoch, DEG!

Der Ausblick: Weiter geht es mit einem weiteren Dreierpack: Zuerst empfängt die DEG den ERC Ingolstadt im PSD BANK DOME (Freitag, 26.Nov., 19.30 Uhr), am Sonntag geht  es dann zu den Krefeld Pinguinen (14.00 Uhr) und am Dienstag, 30. November, reisen die Rot-Gelben zum Nachholspiel bei den Nürnberg Ice Tigers (30. Nov., 19.30 Uhr). Wir müssen und werden wieder Punkte holen.

HEJA HEJA DEG!