LUCAS AUER VOR DTM-HEIMSPIEL

„Sieg wäre toll, aber Meisterschaft wird erst beim Finale in Hockenheim entschieden“ * * * DTM Red Bull Ring powered by REMUS: Österreicher erwarten spektakuläre Rennen * * * Nick Cassidy: „Die DTM ist eine unglaubliche Gelegenheit, und es macht sehr viel Spaß“ * * * Philipp Eng über Teamkollege Sheldon van der Linde: „Ein unglaublicher Job!“ * * *

Der Traum vom DTM-Heimsieg auf dem Red Bull Ring lebt: Lucas Auer (rechts) und Thomas Preining (links), dazwischen Spa-Sieger Dennis Olsen (NOR) © DTM

MÜNCHEN / SPIELBERG (AUT.) Lucas Auer gilt als erster Anwärter auf einen Heimsieg beim DTM Red Bull Ring powered by REMUS am Wochenende (23. bis 25. September). Der Tiroler im WINWARD Mercedes-AMG ist aktuell als Tabellenzweiter der bestplatzierte Österreicher in der DTM. „Mit einem Podiumsplatz wäre ich happy, ein Sieg wäre natürlich toll“, erklärt der 29-Jährige in der DTM-Pressekonferenz. Auer ist jedoch überzeugt, dass die Titelentscheidung erst in den letzten Runden des Sonntagsrennens beim Finale auf dem Hockenheimring (7. bis 9. Oktober) fallen wird. „Das Feld ist so stark, alle liegen so eng beieinander.“ Auer wie auch seine Landsleute Philipp Eng (Schubert BMW) und Thomas Preining (KÜS Porsche) sowie Mirko Bortolotti (GRT Lamborghini) sind voll und ganz auf die beiden Rennen am Red Bull Ring (Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr MESZ live auf ProSieben) fokussiert: „Ich erwarte zwei spektakuläre Rennen“, erklärt der Salzburger Philipp Eng stellvertretend.

Eng ist Teamkollege von Sheldon van der Linde, der als souverän Führender der DTM-Fahrerwertung in die Steiermark reist. „Sheldon macht einen unglaublichen Job! Er ist so schnell und dabei sehr konstant“, stellt Eng dem Südafrikaner ein bemerkenswertes Zeugnis aus. Und Eng hebt noch einen Punkt hervor: „Er ist ein außergewöhnlicher Teamkollege. Die Zusammenarbeit ist total offen, wir helfen uns gegenseitig.“ Für sein Heimspiel wünscht sich Eng ein Erfolgserlebnis. „Ich habe das Podium schon länger nicht mehr gesehen.“ Dagegen scheint der Knoten bei Nick Cassidy zuletzt mit einem Sieg in Belgien geplatzt zu sein. „Das war erst mein fünftes DTM-Wochenende in dieser Saison. Wir haben den Ferrari verbessert, und ich habe meinen Rhythmus gefunden.“ Der Neuseeländer, der einen Ferrari aus dem Team Red Bull AlphaTauri AF Corse pilotiert, hat seinen Freude an der DTM. „Ja, die DTM ist für mich eine unglaubliche Gelegenheit, und es macht mir sehr viel Spaß.“ Auf dem Red Bull Ring liebt er die schnellen Kurven. „Vor allem die letzte Kurve dieser Rennstrecke ist sehr speziell“, so Cassidy.

Es ist cool, dass wir Österreicher einen so großartigen Event haben“, freut sich Norisring-Sieger Thomas Preining. Auch er träumt vom Heimsieg. Dabei wird der Porsche-Werksfahrer mit einem einzigartigen Helm im Design seines ehemaligen Teamchefs Walter Lechner starten, der Ende 2020 verstorben ist. „Es ist für mich etwas Besonderes, mit diesem Helm zu Ehren von Walter Lechner anzutreten.“

Die kürzeste Anreise zum Red Bull Ring hat das Grasser Racing Team aus Knittelfeld. „Es ist schön, dass wir alle zuhause schlafen können. Vor allem aber freuen für uns auf die vielen Fans“, so GRT-Teamchef Gottfried Grasser. „Wir lieben die DTM. Der Wettbewerb ist unglaublich hart, und der Performance-Boxenstopp macht den Unterschied.“ Grasser und GRT-Pilot Mirko Bortolotti (ITA), der Tabellenvierte, wollen in Spielberg „wie bei jedem Rennen“ das Maximale herausholen, doch Teamchef Grasser gibt zu: „Zu gewinnen wäre wunderbar.“ Es wäre der erste DTM-Sieg für GRT und Lamborghini.

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