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DGV-VERBANDSTAG BESCHLIESST BEITRAGSANPASSUNG AUF 20€

Entlastung von Vorstand und Präsidium mit 99,17 Prozent

DGV-Präsident Claus M. Kobold zeigte sich zufrieden über die Entscheidung der Mitglieder, den Deutschen Golf Verband zukunftsfähig zu machen und mit einer Beitragsanpassung auf 20 Euro auszustatten. (Foto. DGV/Herlich)

WIESBADEN. Beim 102. Ordentlichen Verbandstag des Deutschen Golf Verbandes (DGV) am 27. April 2024 in Frankfurt beschlossen die Mitglieder, die Vertreter der deutschen Golfclubs und Golfanlagen, den Beitrag pro registrierter Mitgliedschaft von bisher 15,50 Euro auf 20 Euro jährlich ab 2025 anzuheben. Mit 59,85 Prozent wurde der Antrag angenommen.

Ich freue mich außerordentlich, dass die Versammlung der Mitglieder des Deutschen Golf Verbandes entschieden hat, den Golfsport in Deutschland zukunftsfähig zu machen. Durch die Anpassung des bisherigen jährlichen DGV-Beitrags von 15,50 Euro auf 20 Euro pro registrierter Mitgliedschaft, wird es möglich sein, auch auf kommende Herausforderungen zu reagieren und die gute Arbeit des DGV auf höchstem Niveau fortzuführen“, sagte Kobold am Ende eines erfolgreichen Verbandstages, in dessen Rahmen das DGV-Präsidium mit 99,17 Prozent für das Geschäftsjahr 2023 entlastet wurde

Durch die Anpassung sieht auch Achim Battermann, Stellvertretender DGV-Präsident, den Verband für die Zukunft gut gerüstet: „Das Präsidium hat 4,50 Euro pro Jahr beantragt und bekommen. Dies wurde notwendig, um das bisherige strukturelle Defizit auszugleichen und auf die hohe Inflation sowie gestiegene Kosten zu reagieren. Wir werden weiterhin sorgfältig und verantwortungsbewusst mit den Beiträgen umgehen und dafür sorgen, den Golfsport in Deutschland populärer zu machen, um Menschen für unseren Sport zu gewinnen.“

Der DGV hatte zuvor, wie vom Verbandstag 2018 gefordert, seine Rücklagen genutzt, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten. In dieser Zeit wurden die Aufgaben und Angebote auf den Prüfstein gestellt, was bereits zu entsprechenden Einsparungen führte. Mit dem Blick in die Zukunft sieht sich der Verband nun gut aufgestellt. Der bisherige DGV-Beitrag in Höhe von 15,50 Euro entsprach in etwa dem umgerechneten DM-Beitrag aus dem Jahr 2001.

Außerdem wurden im Rahmen des Treffens der Vertreter der deutschen Golfclubs und Golfanlagen in Frankfurt im Marriott-Hotel die Revisoren Dr. Gaby Schäfer (GC Kitzeberg) mit 99,5 Prozent und Dirk Reinmann (Licher GC) mit 86,39 Prozent im Amt bestätigt.

Bereits am Vortag nutzten die Teilnehmer die zahlreichen Vorträge im Rahmen des traditionellen Hearings, um sich über zukunftsweisende Themen rund um den deutschen Golfsport zu Informieren. Dabei fanden unter anderem die Bereiche Künstliche Intelligenz, Golfmarktentwicklung, sowie Marktforschung großen Anklang. Als Gastredner referierte Stefan Brause. Der Leiter der Stabsstelle Olympiabewerbung des Deutschen Olympischen Sport Bundes, zeigte auf, wie der Golfsport dazu beitragen kann, die Olympischen Spiele nach Deutschland zu holen und welche Vorteile das auch für den Golfsport haben könnte. Darüber hinaus boten die beiden Bundestrainer Ulrich Eckhardt (Männer) und Stephan Morales (Frauen) einen Blick in die Werkstatt des Golf Team Germany und zeigten Erfolgsfaktoren im Leistungssport auf.

Der einzige von den DGV-Mitgliedern eingereichte Antrag, der Antrag des Golf- und Land-Club Köln, der eine Satzungsänderung zu § 17 beinhaltete, wurde nicht mit der notwendigen Mehrheit angenommen. Dabei ging es darum, den Finanz- beziehungsweise den Jahresbericht zukünftig mit einer Frist von sechs Wochen vor dem Verbandstag zur Verfügung zu stellen.

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