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BRONZE FÜR JONATHAN DAHLKE

Cross-DM: Berit Scheid, Annasophie Drees und Pia Stemski holen in der U 23 für den TSV Bayer 04 Leverkusen Silber in der Mannschaftswertung.  

SONSBECK. Die Läufer des TSV Bayer 04 Leverkusen gehen mit zwei Medaillen in die Weihnachtspause: Jonathan Dahlke holte am Samstag bei den deutschen Cross-Meisterschaften in Sonsbeck auf der Langstrecke Bronze. Die weibliche U-23-Mannschaft mit Berit Scheid, Annasophie Drees und Pia Stemski gewann Silber 

Nach einem Jahr Corona-Pause fand die Cross-DM zum ersten Mal seit 2019 wieder statt. Die Strecke: Eine Zwei-Kilometer-Runde auf dem matschigen Acker eines Bauern, ein kurviger Kurs mit Hindernissen aus Strohballen und dazu Nieselregen. „Der Veranstalter hatte Spikes mit 15 bis 18 Millimeter langen Dornen empfohlen“, erzählt René Giesen, Coach beim TSV und Nachwuchs-Landestrainer Lauf und Gehen in NRW. „Das sind schon halbe Waffen unter dem Schuh, aber die waren für den Kurs auch nötig.“  

Jonathan Dahlke, beflügelt von seiner Teilnahme an der Cross-EM eine Woche zuvor, gab in Sonsbeck von Beginn an richtig Gas. „Er hat gut Druck gemacht“, berichtet Giesen: „Zwischenzeitlich hatte er auch mal zehn Meter Vorsprung, damit hat er das Feld gesprengt, nur zwei Läufer konnten folgen.“ Die drei machten die Medaillenplätze am Ende unter sich aus. Dahlke musste sich schließlich dem Titelverteidiger und 19. der Cross-EM, Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel), und Davor Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) geschlagen geben. „Das war eine klasse Leistung, er hat das Rennen für sich passend gestaltet“, lobt Giesen Bayers Spitzenläufer Dahlke.

Im größten Starterfeld des Tages behaupteten sich auch die Juniorinnen des TSV Bayer 04 bravourös. In einer starken Konkurrenz mit sechs EM-Starterinnen legte Berit Scheid mit ihrem guten zehnten Platz in der U 23 den Grundstein für das Mannschaftssilber. Annasophie Drees als 14. und Pia Anna Stemski als 19. steuerten weitere wichtige Punkte bei. „Beim Crosslauf treffen sich alle Läufer von allen Strecken, die sich sonst auf der Bahn aus dem Weg gehen“, sagt Giesen, „entsprechend hoch sind diese Erfolge zu bewerten“.  

Auch der weitere Bayer-Nachwuchs schlug sich in den Jugend-Klassen wacker. „Das haben alle mit Bravour gelöst“, sagt Giesen: „Nun geht es mit großen Schritten in Richtung Hallensaison.“  

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