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1. BASKETBALL – BUNDESLIGA

KÖLN.

Herzlich willkommen …

… zu den redaktionellen Themen zu den Playoff-Viertelfinals, die an diesem Freitag beginnen. Mit dem Duell zwischen Berlin und Bonn wird ein Klassiker neu belebt, mit Chemnitz und Aufsteiger Vechta stehen sich zwei Teams zum ersten Mal in den Playoffs gegenüber. Und bei Ulm gegen Würzburg kommt es zum Duell zwischen Überraschungsmeister und Überraschungsteam.

Der Viertelfinalgegner der Bayern steht noch nicht fest, dieser wird am Donnerstag im dritten und letzten Spiel der Play-Ins zwischen Ludwigsburg und Hamburg ermittelt. Am Freitag folgt zu dieser Serie ein gesonderter Medien-Newsletter.

Hinweis: Nach den Themenschwerpunkten der drei Serien finden sich am Ende dieses Newsletters hier noch jede Mengen Zahlen und Statistiken generell zu den Playoffs.

Die Viertelfinalduelle im Überblick

FC Bayern München (1) – MHP RIESEN Ludwigsburg / Veolia Towers Hamburg (8)

ALBA BERLIN (2) – Telekom Baskets Bonn (7)

NINERS Chemnitz (3) – RASTA Vechta (6)

ratiopharm ulm (4) – Würzburg Baskets (5)

Klassiker wird neu belebt: Berlin und Bonn erstmals nach 15 Jahren wieder in einem Playoff-Duell

Die besondere Brisanz: ALBA BERLIN, das beide Punktspiele gegen die Telekom Baskets Bonn gewonnen hat, ist als Zweiter der Hauptrunde der Favorit, aber in den Playoffs werden alle Zeiger zurück auf Null gestellt. Niemand in der easyCredit BBL weiß das besser als Bonn und Berlin, die in der vergangenen Saison mit historisch guten Resultaten (nur zwei bzw. drei Niederlagen in der Hauptrunde) als Erster und Zweiter in die Playoffs starteten. Der Titel ging aber bekanntlich nach Ulm, das als Siebter überraschend Berlin im Viertelfinale und Bonn im Finale ausschaltete. Neben der Enttäuschung über diese Ulmer Nackenschläge mussten die Fans in Bonn und Berlin verkraften, dass ihre Teams im folgenden Sommer auseinanderfielen. Sowohl am Rhein als auch an der Spree hat man sich jedoch erfolgreich neu aufgestellt. Die Berliner haben sich in einer starken Rückrunde sogar den zweiten Platz in der Hauptrunde erkämpft. Die Bonner mussten für ihr Playoff-Ticket zwar in den Play-Ins nachsitzen, lösten ihre Aufgabe dort gegen Ludwigsburg aber mit 90:69 ausgesprochen souverän und starten jetzt – wie Ulm im Vorjahr – in der Berliner Arena am Ostbahnhof als Siebter mit viel Rückenwind in die diesjährigen Playoffs.

Duelle im Fokus: Der Norweger Harald Frey ist der Motor des Bonner Spiels, machte vor neun Tagen in Berlin mit 23 Punkten (4/9 Dreier, 7/7 Freiwürfe und sieben Assists) eines seiner besten Saisonspiele und stellte damit auch sein Gegenüber, den Isländer Martin Hermannsson (13 Punkte und vier Assists) in den Schatten. Dass die Bonner trotz der starken Leistung Freys in Berlin trotzdem ohne Chance waren, lag auch daran, dass ihr zweiter Point Guard Glynn Watson Jr. gegen die Verteidigung von Jonas Mattisseck mit nur neun Punkten und ohne Assist (bei drei Ballverlusten) überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Der zum Jahreswechsel nachverpflichtete Martin Hermannsson ist nach den Ausfällen von Ziga Samar und Matteo Spagnolo ALBAs einziger Point Guard. Aber die Berliner Eigengewächse Mattisseck und Malte Delow unterstützen ihn in großartiger Weise dabei, diesen Schwachpunkt im Berliner Aufgebot zu kompensieren. Mattisseck entlastet den Isländer mit seiner hautengen Verteidigung der gegnerischen Ballführer und der zu Saisonbeginn eigentlich auf den Positionen Zwei und Drei eingeplante Delow wächst im Saisonverlauf immer besser in die Rolle des zweiten Spielgestalters hinein.

Der Anführer: Nach dem Abgang von Luke Sikma war es in Berlin die logische Konsequenz, dass Johannes Thiemann auf der Position Vier in die erste Fünf aufrückte. Aber mit dem Selbstbewusstsein eines Weltmeisters übernahm der Nationalspieler als neuer Kapitän auch ganz selbstverständlich die generelle Führungsrolle im Team. In Bonn ist mit Christian Sengfelder ebenso ein erfahrener Nationalspieler, der übrigens 2022 zusammen mit Thiemann bei der Europameisterschaft in Berlin Bronze gewann, als Kapitän der Anführer der im vergangenen Sommer komplett neu zusammengestellten Mannschaft.

Bisherige Playoff-Serien: Die Rivalität zwischen beiden Clubs hat ihren Ursprung in der Saison 1996/97, als die Telekom Baskets Bonn mit einem Sieg im letzten Spiel der Hauptrunde – richtig: gegen Berlin – sensationell die Playoffs erreichten und dort erst im Finale von – richtig: Berlin – gestoppt wurden. Auch für ALBA war das dramatische Finale (3:1) ein historischer Meilenstein, denn es markierte den ersten nationalen Titel der Berliner Vereinsgeschichte. Das Duell zwischen Bonn und Berlin, das bis dahin unbekannten Zuschauerzuspruch mobilisierte (es war ALBAs erste Saison in der neuen Max-Schmeling-Halle), wurde zum BBL-Klassiker und zur „Mutter aller Spiele“, denn auch 1999 (3:2 für ALBA), 2001 (3:0 für ALBA) und 2008 (3:1 für ALBA) standen sich beide Clubs im Finale gegenüber. Eine erste Revanche gelang den Bonnern 2009, als sie den damaligen Titelverteidiger ALBA mit 3:2 im Halbfinale stürzten. 15 Jahre später kommt es nun erstmals wieder zu einer Playoff-Serie zwischen den beiden Vereinen.

Details dazu und weitere Themen demnächst hier im Vorbericht

Erste Playoff-Serie zwischen Chemnitz und Vechta: Macht die starke Defense des Favoriten den Unterschied gegen den Aufsteiger?

Die besondere Brisanz: NINERS Chemnitz und RASTA Vechta – zwei der Überraschungsteams dieser BBL-Saison treffen aufeinander, aber nur für eins davon wird eine zauberschöne Saison im Halbfinale weitergehen. Dass Vechta als Aufsteiger in den Playoffs steht, ist natürlich sensationell (das hat ein Aufsteiger zuletzt 2019 geschafft, damals ebenfalls Vechta). Und auch Chemnitz spielt bisher eine außergewöhnliche Saison. Zwar stand der Klub 2022 und 2023 bereits in den Playoffs, aber in den beiden Jahren gab es jeweils einen 0:3-Sweep. Und in der aktuellen Saison waren die NINERS trotz vieler Abgänge lange Tabellenführer, generell auf Augenhöhe mit den Euroleague-Teams aus München und Berlin und haben den FIBA Europe Cup gewonnen. Alles in allem auch eine große Überraschung!

Die Ausgangslage: Favorit sind die Chemnitzer – und das nicht nur, weil sie das Heimrecht auf ihrer Seite haben, sondern auch eine der besten Verteidigungen der Liga. Das Team von Rodrigo Pastore lässt im Schnitt nur 78,8 Punkte und eine gegnerische Wurfquote von 43,6 Prozent zu (beides ligaweit der zweitbeste Wert hinter den Bayern) und klaut 8,2 Bälle pro Partie (ligaweit der zweitbeste Wert hinter Ulm). Mit den beweglichen Big Men Jeff Garrett (2,01 Meter), Kevin Yebo, Jonas Richter (beide 2,07) und Ousman Krubally (2,02) und den großen Außenspielern Tylor Ongwae, Aher Uguak (beide 2,01) und Dominic Lockhart (1,99) werden viele Blöcke einfach geswitcht, wodurch gegnerische Teams im Setplay oft Probleme bekommen.

Duell im Fokus: Zwar war Vechta im letzten Saisondrittel nicht mehr so abhängig von Tommy Kuhse (1,88 Meter), wie noch zu Beginn, aber natürlich ist der US-Einser weiter das Zentralgestirn der RASTA-Offense. Außerdem hat er in den beiden direkten Duellen gegen Chemnitz zusammen 43 Punkte aufgelegt und dabei 50 Prozent aus dem Feld getroffen (14/28 FG). Er könnte wohl eine Spezialaufgabe für Flügelspieler Aher Uguak (2,01) und Dominic Lockhart (1,99) werden. Und da es gerade um Defensiv-Spezialisten geht: Auch Vechta hat so einen Spielertyp, allerdings ist das mit Wes Iwundu ein Flügelspieler, der 236 NBA-Einsätze in der Vita hat und sich trotzdem nicht zu schade ist, in der deutschen Provinz die Rolle des harten Arbeiters zu geben. Es bleibt abzuwarten, auf wen ihn sein Headcoach Ty Harrelson ansetzen wird.

Im Blick des Bundestrainers: Wir schauen bei den Duellen zudem vor allem auf zwei deutsche Center, die als Starter auch direkt aufeinandertreffen werden. Bei Vechta ist Johann Grünloh gerade erst zum besten deutschen Nachwuchsspieler gekürt worden und lieferte für seine 18 Jahre starke Saisonstats ab (6,6 Punkte, 67,9 FG%, 5,5 Rebounds, je 1,1 Blocks und Steals). Bei Chemnitz startete Kevin Yebo diese Saison nochmals durch und ackerte sich zum effektivsten deutschen Spieler der Liga (16,8 EFF) und Topscorer seines Teams (17,0 PPG).

Details dazu und weitere Themen demnächst hier im Vorbericht

Überraschungsmeister gegen Überraschungsteam: Ulmer Assist-Könige treffen auf Würzburger Award-Könige

Die besondere Brisanz liegt im Duell zwischen dem Vierten und dem Fünften, die erst am letzten Spieltag der Hauptrunde die Plätze getauscht haben und womit ratiopharm ulm statt den Würzburg Baskets das Heimrecht genießt. Spannender als zwischen zwei Tabellennachbarn kann eine Playoff-Serie ja eigentlich nicht sein. Ist dem wirklich so? Seit der Saison 2000/01, als Tabellenfünfte nicht mehr durch die Play-Ins mussten, haben diese immerhin neun von 22 Duellen gegen den Vierten gewonnen. Dabei ist Spannung garantiert, denn ganze acht Serien zwischen dem Vierten und Fünften wurden erst in einem entscheidenden fünften Spiel entschieden.

Duelle im Fokus: Würzburgs Otis Livingston II geht als MVP der Hauptrunde (was er von seinem Vater erfahren hat) in seine erste Playoff-Serie in der Beletage. Dank 20,5 Punkten bei starken Quoten (50,6 FG%; 45,1 3P%; 88,1 FT%), 3,0 Rebounds, 5,5 Assists und 1,7 Steals bei lediglich 2,0 Ballverlusten pro Partie avancierte der Point Guard zum effektivsten Spieler der Saison und strich zudem die Auszeichnung zum besten Offensivspieler ein. Livingston ist mit seiner Geschwindigkeit und effektiven Spielweise die Schaltzentrale der Würzburger Offensive – womit sich die Ulmer natürlich fragen, wie dessen Kreise einzuschränken sind. Wen setzt Anton Gavel also auf den MVP? Er könnte mit Größe gehen, sei es durch den 1,97 Meter großen Point Guard Georginho de Paula oder den 1,98 Meter großen Flügelspieler Karim Jallow. Einen physisch starken Flügelspieler auf den gegnerischen Topscorer bzw. Point Guard anzusetzen, beherzigt auch Sasa Filipovski häufiger: Schließlich hat er mit Javon Bess den Verteidiger des Jahres in den Reihen. Während bei Würzburg klar ist, auf wen sich eine Verteidigung konzentriert, ist das bei den Ulmern schwieriger zu beantworten, schließlich erzielten sechs Spieler mindestens neun Punkte pro Partie. Soll Bess einfach bei seinem Matchup bleiben und Jallow verteidigen? Oder vielleicht auf die Schützen Tommy Klepeisz und Justinian Jessup gehen und damit ballabseits um viele Blöcke laufen? Oder soll er Ulms Kreativhirn Juan Nunez und dessen starkes Passspiel einschränken? Gut möglich, dass Bess im Lauf der Serie alles davon erledigt.

Während die Würzburger gleich drei Awards einheimsten, gingen die Ulmer leer aus, allen voran Trevion Williams. Denn der Center durfte sich durchaus Chancen im MVP-Rennen ausrechnen, landete bei der Wahl aber nicht unter den drei bestplatzierten Spielern. Und das trotz seiner 14,8 Punkte, 8,9 Rebounds, 3,0 Assists und 1,4 Steals, was hinter Livingston für den zweiteffektivsten Wert der Liga gut war. Ist Williams nun besonders motiviert, um es denen zu zeigen, die ihn bei der MVP-Wahl verschmäht haben? Unter dem Korb trifft dabei Kreativität auf Kante. Denn Würzburgs Owen Klassen ist ein Brettcenter alter Schule, der mit 7,9 Zählern, 5,9 Rebounds und 0,9 Blocks nicht so auffällig agieren mag, aber dennoch wichtig ist. Wie finden die starken Würzburger Guards zu ihren präferierten Stellen auf dem Parkett? Auch nach den Blöcken Klassens.

Zahlen, bitte: Im Würzburger Offensivsystem stehen die Guards im Mittelpunkt, neben MVP Livingston auch Isaiah Washington und Darius Perry. Das Guard-Trio versteht es dabei gut, im Eins-zu-Eins zu attackieren. Ein Resultat: Mit 15,4 Assists pro Spiel verteilen die Würzburger die wenigsten ligaweit. Anders die Ulmer: Mit durchschnittlich 21,3 Assists sind sie die Assist-Könige der Liga.

Ohne Doppelbelastung kann man einfacher den Dauerbrenner geben. Otis Livingston stand mit insgesamt 1076:06 Minuten in der Hauptrunde am längsten auf dem Parkett, Javon Bess folgte mit 1029:35 Minuten auf dem zweiten Platz. Berücksichtigt man die Einsatzzeit pro Partie, reißen mit Bess (32:10 MPG), Livingston (31:39), Zac Seljaas (28:18) und Isaiah Washington (27:46) gleich vier Spieler mehr Minuten ab als der Ulmer mit der höchsten Einsatzzeit, der da Trevion Williams (25:27) ist. Während Filipovski eine Rotation mit acht Spielern einsetzt, nutzt Anton Gavel schon mal den vollen Kader aus, zwölf Spieler stehen mindestens zehn Minuten pro Partie auf dem Parkett.

Details dazu und weitere Themen demnächst hier im Vorbericht

Statistiken und Zahlen zu den Playoffs

Anzahl der Pflichtspiele:

Welches Playoff-Team hat wie viele Partien auf dem Kilometerzähler? Enthalten sind Ligaspiele, Pokalspiele und Europapokalpartien:

München 72 / Berlin 71 / Ulm 57 / Chemnitz 54 / Hamburg 54 / Ludwigsburg 54 / Bonn 52 / Vechta 37 / Würzburg 36

Durchschnittsalter der festen Rotation:

Langzeitverletzte Spieler wie Ulms Dakota Mathias, Bonns Benedikt Turudic oder die Berliner Matteo Spagnolo und Gabriele Procida wurden nicht mit eingerechnet:

Ulm: 24,8 Jahre / Bonn: 25,2 Jahre / Vechta: 25,2 / Ludwigsburg: 26,2 Jahre / Berlin: 26,8 Jahre / Hamburg: 26,8 / Würzburg: 27,7 Jahre / München: 28,6 Jahre / Chemnitz: 29,0

Deutsche Nationalspieler und DBB-Länderspiele:

Die Anzahl der Nationalspieler und deren absolvierte Länderspiele sagen etwas über Qualität und Tiefe eines Kaders aus. Der Blick auf die DBB-Statistiken:

München (7 Nationalspieler, 275 Länderspiele): Isaac Bonga (34), Niels Giffey (107), Elias Harris (36), Andreas Obst (66), Nelson Weidemann (4), Nick Weiler-Babb (12) und Niklas Wimberg (16).

Berlin (5, 94): Malte Delow (2), Jonas Mattisseck (3), Louis Olinde (5), Tim Schneider (3) und Johannes Thiemann (81).

Bonn (1, 33): Christian Sengfelder (33)

Hamburg (2, 31): Lukas Meisner (4) und Jonas Wohlfarth-Bottermann (27).

Ulm (3, 29): Robin Christen (3), Philipp Herkenhoff (8) und Karim Jallow (18).

Chemnitz (3, 10): Dominic Lockhart (8) und Jonas Richter (2).

Ludwigsburg (1, 3): Jacob Patrick (3).

Vechta (1, 2): Luc van Slooten (2).

Würzburg: –

Ausländische Profis im Kader:

Pro Partie dürfen sechs ausländische Spieler eingesetzt werden, manche Klubs haben aber mehr im Kader. Langzeitverletzte Spieler wurden nicht mit eingerechnet, außerdem ausländische Nachwuchsspieler mit Doppellizenz, die nicht zur festen Rotation gehören.

München: 8 / Ulm: 7 / Hamburg: 7 / Chemnitz: 7 / Ludwigsburg: 7 / Vechta: 6 / Bonn: 6 / Würzburg: 6 / Berlin: 5

Deutsche Minuten:

In der Hauptrunde gingen 31,3 Prozent aller Minuten der 18 Klubs an Spieler mit deutschem Pass, in der vergangenen Saison waren es 33,6 Prozent. Hier die Rangliste der Playoff-Klubs:

München: 48,37 Prozent / Vechta: 40,94 Prozent / Berlin: 39,31 Prozent / Ulm: 35,65 Prozent / Ludwigsburg: 35,51 / Bonn: 33,43 Prozent / Hamburg: 29,06 Prozent / Chemnitz: 24,81 Prozent / Würzburg: 21,85 Prozent.

Punkte im Schnitt:

Hier gibt es die Hauptrunden-Statistiken aller Playoff-Teams im Vergleich, dazu hier der Blick auf die Offense – Welches Team erzielte wie viele Punkte im Schnitt?

Ulm: 90,5 / Berlin: 89,7 / Bonn: 89,5 / Chemnitz: 88,8 / Vechta: 88,3 / München: 87,9 / Ludwigsburg: 87,5 / Würzburg: 86,9 / Hamburg: 85,6.

Und die Verteidigung – Welches Team ließ wie viele Punkte im Schnitt zu?

München: 76,0 / Chemnitz: 78,8 / Würzburg: 80,1 / Berlin: 80,8 / Vechta: 82,4 / Ludwigsburg: 82,9 / Ulm: 83,4 / Bonn: 85,6 / Hamburg: 86,2.

Wer spielt am längsten bei den Playoff-Teams?

Hier gibt es die Statistiken aller Spieler im Vergleich, und das hier sind die Spieler, die bei den Playoff-Teams im Schnitt am längsten auf dem Parkett stehen:

Würzburg: Javon Bess (32:10 Minuten)

Chemnitz: Aher Uguak (29:47 Minuten)

Ludwigsburg: Desure Buie (28:08 Minuten)

Hamburg: William Christmas (27:53 Minuten)

Vechta: Tommy Kuhse (27:24 Minuten)

Bonn: Brian Fobbs (26:23 Minuten)

Ulm: Trevion Williams (25:27 Minuten)

Berlin: Stering Brown (23:12 Minuten)

München: Devin Booker (22:02 Minuten)

Die effektivsten Spieler der Playoff-Teams:

Würzburg: Otis Livingston II (21,2 EF)

Ulm: Trevion Williams (20,7 EF)

Vechta: Tommy Kuhse (18,4 EF)

Chemnitz: Jeff Garrett (17,4 EF)

Hamburg: Aljami Durham (16,0 EF)

Bonn: Thomas Kennedy (15,7 EF)

Ludwigsburg: Jayvon Graves (13,7 EF)

Berlin: Johannes Thiemann (13,6 EF)

München: Serge Ibaka (12,5 EF)

Die Trainer:

Benka Barloschky und Anton Gavel (beide Deutschland), Israel Gonzalez und Pablo Laso (beide Spanien), Josh King und Ty Harrelson (beide USA), Sasa Filipovski (Slowenien), Roel Moors (Belgien) und Rodrigo Pastore (Argentinien).

Rodrigo Pastore ist amtierender „Trainer des Jahres“ und führte die NINERS in dieser Saison bereits zum Titel im FIBA Europe Cup.

Titelhamster: Pablo Laso hat mit Real Madrid je sechsmal die spanische Liga und Pokal gewonnen. Dazu kommen zwei Titel in der EuroLeague sowie der Pokalsieg mit den Bayern in diesem Jahr.

Die einzigen beiden Coaches, die bereits die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnten, sind allerdings Israel Gonzalez (2021/22) und Anton Gavel (2022/23).

Hinweis: Da der achte Playoff-Klub erst am Donnerstagabend feststeht, wurden hier die Zahlen von Ludwigsburg und Hamburg mit aufgeführt.

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