WNBL-SAISON 2020/21 STARTET

Hoffnung auf reibungslosen Verlauf

Fotos: Manningeaux

HAGEN / WESTFALEN. Am Freitag, 9. Oktober 2020, begannt die 13. Saison in der Weiblichen Nachwuchsbasketball Bundesliga (WNBL). 27 Teams (Die Junior Hurricanes zogen kurzfristig zurück) kämpfen ab dann in zunächst drei Siebenergruppen und einer Sechsergruppe um den Titel, den nach zwei Jahren ohne Titelträger nach wie vor die ChemCats Chemnitz aus dem Jahr 2019 verteidigen. Alle Teams hoffen auf einen möglichst reibungslosen Saisonverlauf, an deren Ende endlich ein neuer WNBL-Champion steht.

Die Vereine haben sich in jeglicher Hinsicht bestens vorbereitet und dürsten danach, sich endlich wieder bundesweit in der WNBL messen zu können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die coronabedingten Hygiene- und Sicherheitskonzepte in den einzelnen Spielhallen greifen und dass wir eine komplette Saison über die Bühne bringen. Ich danke allen Beteiligten für die große Geduld und Unterstützung in den vergangenen Monaten. Und jetzt freue ich mich auf tolle, spannende und hochklassige Spiele der besten deutschen Nachwuchs-Korbjägerinnen“, sagt Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schule.

Es gibt in dieser Spielzeit keinen klaren Favoriten. Und zwar deshalb nicht, weil sich nur wenige Vereine nach der langen Spielpause in der Lage sahen, ein Team als Favorit zu benennen. Also werden wir in diesem Jahr auf eine Auswertung verzichten und uns komplett überraschen lassen.

Älteste gemeldete Spielerin der WNBL-Saison 2021/2022 (die Angaben waren nicht ganz komplett) ist Mara Hildebrand vom Team Mittelhessen (02.01.2004), das „Küken“ ist Kate Scheibli von den Dragons Rhöndorf (11.11.2007), also einmal mehr eine Spanne von fast vier Jahren. Magdalena Winter (ALBA Berlin), Paula Haw (Main Sharks) und Annika Soltau (Flying Towers Speyer) sind mit jeweils 193 cm die längsten WNBL-Spielerinnen, Franka Kaiser von der DJK Don Bosco Bamberg und Emilie Matern vom TuS Lichterfelde wurden mit 158 cm gemessen und sind die aktuell kleinsten WNBL-Korbjägerinnen.

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Ich glaube, ich kann für alle sprechen, dass wir uns freuen, dass die WNBL wieder startet. Dass wir wieder in den Wettbewerb einsteigen können, dass wir richtige Spiele haben auf gutem Niveau. Ich glaube, dass sich da nicht nur die Spielerinnen drauf freuen, sondern dass es für alle wieder gut ist, wenn normaler Spielbetrieb stattfindet, dass eine gewisse Routine reinkommt, dass Wettkampf ist, dass ein vernünftiger Trainingsbetrieb durchgeführt wird. In den Spielen kann man dann endlich wieder zeigen, was man sich im Training erarbeitet hat. Da bin ich super positiv, denn es ist ganz wichtig, dass die Spielerinnen ‚competitive‘ sind in Spielen, in denen es um etwas geht“, so Stefan Mienack, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs.

Der Modus läuft in der aktuellen Saison wie folgt: Die Mannschaften wurden in vier Siebener-Gruppen aufgeteilt, in denen vom 9. Oktober 2021 bis zum 27. Februar 2022 die Vorrunde ausgetragen wird. Die vier erstplatzierten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale (Nord und Süd). Dieses wird im Modus „best of two“ ausgetragen. Die Termine für die Achtelfinals sind der 5./6. März 2022 und der 19./20. März 2022. Die Viertelfinalspiele werden am 2./3. April 2022 und 9./10. April 2022 ebenfalls im Modus „best of two“ gespielt. Die Gewinner des Viertelfinal-Playoffs stehen im WNBL TOP4, das am 30. April/1. Mai 2022 ausgetragen wird.

Die drei letztplatzierten Teams jeder Gruppe spielen die Relegationsrunde (Nord und Süd). Dabei werden die Ergebnisse gegen die Relegationskontrahenten aus den Vorrundengruppen übernommen. Die beiden Letztplatzierten der Relegationsrunden steigen ab bzw. müssen in die Qualifikationsrunde für die Saison 2022/2023.

WNBL: Bisherige Sieger
2010: SV Halle Junior Lions
2011: SG Saarlouis/Trier
2012: BG Zehlendorf
2013: TSV Hagen 1860
2014: OSC Junior Panthers Osnabrück
2015: Herner TC
2016: Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel
2017: Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel
2018: TS Jahn München
2019: ChemCats Chemnitz
2020: Kein Meister
2021: Kein Meister

Die Gruppen für die Saison 2021/2022 wurden vom Ligaausschuss wie folgt eingeteilt:

Gruppe Nordwest/Gruppe 1
OSC Junior Panthers Osnabrück, Metropol Girls (Recklinghausen), Herner TC, TG Neuss Junior Tigers, RheinStars Ladies Hürth, evo New Basket Oberhausen, BasketGirls Ruhr.

Gruppe Nordost/Gruppe 2
ALBA BERLIN, TuS Lichterfelde, Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, Junior-LIONS Academy (Halle/Jena), Chemcats Chemnitz, Sportclub Rist Wedel.

Gruppe Mitte/Gruppe 3
Dragons Rhöndorf, Team Mittelhessen (Grünberg/Butzbach), Franken Baskets (Bamberg), Main Sharks (Würzburg), Rhein-Main Baskets, Junior Dolphins Marburg, BG Bonn 92.

Gruppe Süd/Gruppe 4
Basketball Team Saar-Mosel, Flying Towers (Speyer), Basket-Girls Rhein-Neckar (Heidelberg), BSG Basket Ludwigsburg, USC Freiburg, TS Jahn München, RegioTeam Stuttgart.

Erster Spieltag:

Gruppe 1
Fr., 8. Oktober 2021, 19.30 Uhr: RheinStars Ladies Hürth — TG Neuss Junior Tigers (Sporthalle 2, Trainingszentrum RheinStars Köln)
So., 10. Oktober 2021, 10.30 Uhr: OSC Junior Panthers – Herner TC (OSC-Halle A)
So., 10. Oktober 2021, 12.00 Uhr: BasketGirls Ruhr – Metropol Girls (Rundsporthalle, Bochum)

Gruppe 2
Sa., 9. Oktober 2021, 14.00 Uhr: SC Rist Wedel – Junior-LIONS Academy (Am Steinberg, Wedel)

Gruppe 3
So., 10. Oktober 2021, 13.00 Uhr: Main Sharks – Dragons Rhöndorf (Feggrube, Würzburg)
So., 10. Oktober 2021, 14.00 Uhr: BG Bonn 92 – Team Mittelhessen (Sportpark Pennenfeld, Bonn)
So., 10. Oktober 2021, 17.00 Uhr: DJK Don Bosco Bamberg – Junior Dolphins Marburg (Georgendamm, Bamberg)

Gruppe 4
So., 10. Oktober 2021, 12.00 Uhr: RegioTeam Stuttgart – Flying Towers (Sporthalle West, Stuttgart)
So., 10. Oktober 2021, 12.30 Uhr: USC Freiburg – Basket-Girls Rhein-Neckar (Sepp-Glaser-Halle, Freiburg)
So., 10. Oktober 2020, 12.30 Uhr: BSG Basket Ludwigsburg – Basketball Team Saar-Mosel (Rundsporthalle, Ludwigsburg)