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VIEL UMJUBELTES OLYMPIA-GOLD FÜR LAURA NOLTE

Die Bobpilotin des BSC Winterberg siegt zusammen mit Deborah Levi im Zweierbob der Frauen

YANQING (pst) Nach der Zieleinfahrt des vierten Laufs brachen alle Dämme. Laura Nolte und Deborah Levi jubelten ausgelassen über Olympiagold. Die 23-jährige Bobpilotin des BSC Winterberg und ihre Anschieberin vom SC Potsdam lagen sich in den Armen, hüpften auf und ab und manche Freudenträne floss bei den jungen Frauen. Mit dreimal Laufbestzeit und am Ende einem Vorsprung von 77 hundertstel Sekunden auf die Olympiasiegerin von 2018 Mariama Jamanka (BRC Thüringen) mit Alexandra Burghardt (SV Wacker Burghausen) auf Platz zwei und 1.52 Sekunden auf die Dritte Elana Meyers Taylor aus den USA haben Nolte/Levi dieses Olympiarennen souverän gewonnen und der Konkurrenz keine Chance gelassen. Die dritte deutsche Teilnehmerin Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) mit Anschieberin Lisa Buckwitz (SC Potsdam) wurden Vierte.

Noch kurz nach der Siegerehrung war Nolte sichtlich gerührt und sagte: „Ich kann es nicht fassen, immer noch nicht.“ Levi, die auch im BSC Winterberg Mitglied ist, erklärte den Jubel nach der Zieleinfahrt: „Da musste ganz viel raus. Anspannung, Vorfreude und Nervosität: es waren ganz viele Emotionen auf einmal. Es ist einfach unbeschreiblich.“

Die in Unna geborene und nun in Dortmund lebende Nolte hatte in allen Läufen vom Start weg gezeigt, dass sie den Olympiatitel im Visier hat. Im dritten Durchgang ließ sie mit Bahnrekord von 1:00.70 Minute keine Zweifel aufkommen, auch wenn Jamanka im letzten Lauf die Kleinigkeit von 0,01 Sekunden schneller als Nolte war. Die Konzentration galt im ganzen Winter der Vorbereitung für Olympia. „Wir haben keine Minute weitergedacht als jetzt und jetzt ist es so weit. Keine Ahnung wie wir feiern“, meinte Nolte zu den anstehenden Feierlichkeiten.

Für den NWBSV und den Stützpunkt Winterberg ist es nach dem Gold von Hannah Neise im Skeleton genau vor einer Woche die zweite Goldmedaille der Spiele in China und die zweite Goldmedaille im Zweierbob der Frauen nach dem Olympiasieg von Sandra Kiriasis und Anja Schneiderheinze 2006 in Turin. Glückwunsche kommen von allen Seiten. So schrieb die ZDF-Reporterlegende Klaus Angermann: „Was für ein Goldener Triumph!


Glückwunsch nach Winterberg, an seine Bob-Asse und all die Helfer, die dahinterstehen. Die Kufen-Hochburg im Sauerland hat neuen Glanz bekommen!“

Foto oben: (anklicken/vergrößern) IBSF / Viesturs Lacis

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