SAISONENDE IN ETAPPEN

Das Wetter machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung - VON GABY REUCHER

CfWP: Saisonende in Etappen – Das Wetter machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung

K.-PORZ. Wenn ein Boot im Wasser schaukelt, dann ist das nichts Ungewöhnliches, wenn es aber hoch oben in der Luft an vier Seilen schaukelt, dann muss man sich vorsehen. Wegen der starken Winde und Stürme musste der Club für Wassersport nicht nur die gemeinsame Ruderabfahrt von Bad Honnef nach Porz verschieben, auch das Auskranen der Segel- und Motorboote konnte am vorgesehenen Termin nicht zu Ende geführt werden. Die Firma Colonia, die jedes Jahr mit ihrem Autohubkran die Boote aus dem Hafenbecken an Land hievt, wollte bei starken Windböen die Verantwortung für eventuelle Schäden nicht weiter übernehmen. „Das ist Millimeterarbeit“, sagte der Leiter der Segel- und Motorbootabteilung, Friedhelm Teutschbein, „wenn sich ein Boot beim Absetzten dreht, dann kann es leicht eins der anderen Boote streifen oder gar umstoßen. Die Boote stehen so eng, das ist dann wie ein Dominoeffekt.“

Nachdem die Hälfte der Boote an Land war, beschlossen die Verantwortlichen das Auskranen abzubrechen, und zum Leidwesen des CfWP um eine Woche zu verschieben. Das trieb nicht nur die Kosten in die Höhe, sondern verzögerte auch den Beginn der Baggerarbeiten, die dringend anstehen. Dazu muss zunächst die Steganlage so auseinandermontiert werden, dass die einzelnen Elemente zur Seite geschoben werden können, um dem Bagger Platz zu machen. Da der Bagger selbst auch Tiefgang hat, muss nun unter anderem der passende Wasserstand abgewartet werden. Dann kann der Schlamm, der nach mehreren Proben als nicht giftig eingestuft wurde, in dafür vorgesehene Kiesgruben nach Wesel gebracht werden.

Die Ruder hatten wegen angesagter Stürme ihre letzte gemeinsame Fahrt gleich um eine Woche verschoben. Leider war die Beteiligung nicht zuletzt wegen des nasskalten Wetters gering. Für die ganz hartgesottenen gab es dann an (diesem) Wochenende noch einmal die Möglichkeit zum „langen Abrudern“ von Porz nach Dormagen. Die 42km waren bei Kälte und Nässe hart erarbeitet und wurden im Ruderkeller des CfWP mit Glühwein und Erbsensuppe belohnt.

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