ERSTES AUSWÄRTSSPIEL DES JAHRES BEIM VfL LÜBECK-SCHWARTAU

GUMMERSBACH. Nachdem der VfL Gummersbach am vergangenen Samstagabend eine denkbar knappe 27:29-Heimniederlage gegen den Bundesligisten HC Erlangen einstecken musste und damit den Einzug ins Halbfinale des DHB-Pokals verpasst hat, steht für die Oberbergischen am kommenden Freitag, den 11. Februar, um 19:30 Uhr das erste Pflichtspiel in der 2. HBL im Jahr 2022 an. Zum Rückrundenstart reisen die Blau-Weißen in den hohen Norden, wo sie in der Hansehalle in Lübeck auf den VfL Lübeck-Schwartau treffen. Die Vorfreude auf das erste Ligaspiel nach der Europameisterschaftspause ist dabei besonders groß. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass es wieder losgeht. Die Winterpause und die Vorbereitung haben wir sehr gut genutzt“, so VfL-Linksaußen Raul Santos. Darüber hinaus gibt der Österreicher das Ziel klar vor, mahnt aber davor den Gegner zu unterschätzen: „Wir wollen die zwei Punkte in Schwartau natürlich holen. Es wird aber ein hitziges Spiel sein, denn Schwartau ist vor allem zu Hause sehr gut!“

Für den VfL Lübeck-Schwartau ist das Duell gegen den VfL Gummersbach bereits das dritte Ligaspiel im noch jungen Kalenderjahr 2022. Mit zwei Auswärtssiegen starteten die Nordlichter nicht nur mit 4:0 Punkten, sondern auch mit ihrem neuen Trainer Michael Roth ins Jahr und schoben sich auf den elften Tabellenrang vor. „Der VfL Lübeck-Schwartau ist eine Mannschaft, die sich sicherlich über den Kampf auszeichnet. Sie haben einen neuen Trainer bekommen und das schaltet oft nochmal ganz neue Impulse für die Spieler frei. Schwartau spielt sehr befreit auf und ihre Siege in Großwallstadt und Elbflorenz zeigen, dass das Spiel am Freitag nicht einfach wird“, so der 29-Jährige über die Qualitäten des nächsten Gegners, der vor allem durch viele erfahrene Akteure hervorsticht. Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Gummersbach konnten die Oberbergischen souverän und sehr deutlich mit 31:22 für sich entscheiden. Damals blieben die Hausherren dank einer insgesamt starken Leistung der ganzen Mannschaft ab der zehnten Minute dauerhaft in Führung. Bei zunehmendem Spielverlauf gewann das Spiel der Gummersbacher dabei immer weiter an Souveränität, ehe sich die Gastgeber zum Schluss in einen Torrausch spielten.

Anders als der Kontrahent aus dem Norden musste das Team von Coach Gudjon Valur Sigurdsson allerdings bereits seine erste Niederlage verkraften. Im DHB-Pokal-Viertelfinale mussten sich die Blau-Weißen nach einer starken Vorstellung aufgrund eigener verpasster Möglichkeiten knapp geschlagen geben und den Pokalwettbewerb hinter sich lassen. „Wir haben sicherlich ein gutes Spiel gemacht, aber es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen, um solche Spiele letztendlich zu gewinnen, denn wir waren nah dran, aber eben nur nah dran. Wir nehmen die guten Dinge mit und arbeiten daran die schlechten zu verbessern, um auch am Ende der Saison oben in der Tabelle zu stehen“, resümiert Santos.

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