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NICHTS ZU HOLEN IN POTSDAM

Ladies in Black müssen herbe Niederlage verdauen * * * Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner

Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

POTSDAM. Mit 0:3 (12:25, 14:25, 8:25), leeren Händen und nur 34 Zählern auf der Habenseite über das gesamte Spiel müssen die Ladies in Black die Rückreise aus dem Brandenburgischen antreten.

Schon der Auftakt zum ersten Satz deutete einen Stärkenunterschied an und die Gastgeberinnen lagen mit fünf Zählern in Front, als Stefan Falter seiner Ladies in die Seitenlinie rief.

Dann schienen sich die Aachenerinnen beim 1:5 kurz zu fangen. Aber bereits kurz darauf war es Tara Taubner die mit zwei Assen in Folge das 1:8 zur ersten technischen Auszeit besorgte.

Der Rest ist schnell erzählt. Aachen rannte dem Rückstand hinterher, hatte große Mühe, die eigenen Angriffe im Feld der Potsdamerinnen zu versenken und die wiederum spielten im Angriff genauso stark wie in der Feldabwehr. Aus dem 10:16 wurde am Ende ein mageres 12:25 zum Seitenwechsel.

Auch den zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen erfolgreich. Potsdam zog schnell davon und die erste Auszeit musste für Aachen bereits beim 2:7 her. Potsdam vergrößerte nach dem 3:8 zur ersten technischen Auszeit den Vorsprung weiter, Aachens Coach versuchte bei 12:22 noch einmal aufzumuntern, was aber nicht wesentlich zündete und mit 14:25 ging auch dieser Durchgang an die Heimmannschaft.

Wer auf den typischen Ermüdungseffekt nach zwei gewonnen Sätzen spekuliert hatte, konnte bis zum 3:3 im dritten Satz noch hoffen. Doch Der SC Potsdam war nicht zu erschüttern. Die Erfahrung, Ruhe in der Feldabwehr und die Durchschlagskraft im Angriff der Spielerinnen um Coach Boierie waren sehr sehenswert. Aachen hatte das Nachsehen und über 4:8, 5:14 – als Aachen bereits die zweite taktische Auszeit aufgebraucht hatte und 8:24 wurde es ganz bitter und der erste Matchball markierte den Endstand zum 8:25.

Gabby Goddard konnte immerhin bereits die zweite, wenn auch silberne MVP-Medaille mit nach Hause nehmen. Gold für die MVP des Gewinners nahm Anastasie Cekulaev verdient entgegen.

Das junge Aachener Team hat sicher viele Erfahrungen eingesammelt. Aufgegeben haben die Ladies um Kapitänin Annie Cesar nicht. Es wird nun darauf ankommen, das Spiel schnell wegzustecken und sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen den VC Wiesbaden am 21. Oktober sehr gut vorzubereiten.

Es bleiben eineinhalb Wochen Zeit den Kopf freizubekommen. Stefan Falter und Mareike Hindriksen werden die richtigen Knöpfe drücken und ein volles Haus im Rücken ist vielleicht das Zünglein an der Waage für diese nächste große Herausforderung. Der Ticketverkauf ist jedenfalls in vollem Gange.

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