DEUTSCHLAND GEWINNT 3:0 GEGEN DIE SCHWEIZ

Männer-EM:

Fotocredit-CEV.

FRANKFURT. Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat auch das zweite Spiel der Europameisterschaft gewonnen. Mit einem überzeugenden 3:0 (25:14, 25:16, 25:21) gewann das Team von Michal Winiarski gegen die Schweiz.

„Ein sehr wichtiger Sieg für uns als Team. Die Schweiz war ein vermeintlich schwächerer Gegner, aber es war trotzdem wichtig, dass wir sie ernst nehmen und das haben wir über drei Sätze getan und unser Spiel durchgezogen,“ weiß Zuspieler Johannes Tille nach dem Spiel. „Die EM ist ein langes Turnier, wo wir jeden Spieler brauchen werden. Wir sind ein Team, in dem alle 14 Athleten eingesetzt werden können. Es ist wichtig, dass jeder mal das Feld gesehen hat. Morgen reisen wir nach Ancona, dort spielen wir gegen Belgien, dass sollte schwieriger werden. Wir wollen alle weiter so konzentriert auftreten, dann sollte es möglich sein Belgien zu schlagen.“

Michal Winiarski schickte gegen die Schweiz eine veränderte Starting Six aufs Feld, die erfahrenen Kampa und Grozer wurden geschont. Zuspieler Johannes Tille setzte seine jungen Angreifer Erik Röhrs und Ruben Schott, sowie Anton Brehme und Florian Krage im Mittelblock perfekt in Szene. Das deutsche Team dominierte Satz eins und brachte nach nur 21 Minuten die Satzführung nach Hause. Auch in Satz zwei ging Deutschland schnell in Führung, vor allem starke Aufschläge und zwingende Angriffe setzten den Gegner unter Druck. Mit 14:5 war erneut schnell ein hoher Vorsprung aufgebaut, der souverän zum 25:16 und damit zur 2:0-Satzführung beendet war. Michal Winiarski zufrieden nach Satz zwei: „Ich glaube an die Stärken all meiner Spieler, des ganzen Kaders. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel, dass ist das wichtigste. Wir haben das Spiel unter Kontrolle, aber müssen es auch zu Ende spielen.“ Die eingewechselten Lukas Maase und Denys Kaliberda brachten zusätzlichen Druck in Aufschlag, Annahme und vor allem Lukas Maase konnte seine 2,12m im Angriff ausspielen. 

Christian Fromm war in Satz drei mit von der Partie. Die Schweiz ging erstmals in Führung, aber durch clevere Lösungen durch Denys Kaliberda verkürzte Deutschland von 8:10 auf 10:10 und ging durch Angriffe von Erik Röhrs wieder Führung. Der 22-Jährige, für Georg Grozer auf Diagonal eingesetzt, überzeugte mit Durchschlagskraft und freute sich, dass Michal Winiarski ihm vertraute und ihn frei aufspielen lies. Das deutsche Team dominierte über das gesamte Spiel in allen Elementen, vor allem die Abschlägshöhe der deutschen Angriffe war herausragend. Das deutsche Team brachte die Führung in Satz drei schließlich zum 25:21 in trockene Tücher und gewann mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch Spiel zwei. Als nächstes wartet am Sonntag Belgien, dann in Ancona um 21 Uhr.

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