MEGHAN BARTEL UNTERSCHREIBT FÜR ZWEI JAHRE BEIM USC MÜNSTER

Meghan (#12) mit SW Erfurt in Aktion beim letzten Saisonspiel gegen den USC Münster, Fotograf: Michael Mücke

MÜNSTER. Die erwünschte personelle Neuaufstellung im Bereich Zuspiel beim Bundesligisten USC Münster trägt einen ersten Namen: Die 21-jährige Meghan Barthel schließt sich für zwei Jahre den Unabhängigen an und zieht bereits in diesen Tagen von Dresden nach Münster um.Faktisch beginnt die 1,79 m große Rechtshänderin ab dem 1. Mai ihr neues Engagement, das zweite in der höchsten Klasse.

Nach einer Spielzeit bei Schwarz-Weiß Erfurt entschied sie sich gegendie Chance, in Thüringens Hauptstadt zu verlängern. „Ich habe in Münster mittrainiert und schnell Feuer gefangen. Auch das ganze Drumherum sagte mir direkt zu“, beschrieb Meghan Barthel nach Gesprächen mit ihrer künftigen Trainerin Lisa Thomsen und dem sportlichenLeiter des USC Ralph Bergmann.„Lisa und ich sind komplett überzeugt von der Spielerin“, sagte Bergmann. „Wir haben ganz offen kommuniziert, dass wir noch eine erste Zuspielerin verpflichten wollen. Künftig soll es eine klare Hierarchie auf dieser so wichtigenPosition geben. Meghan weiß, wie wir planen. Und wir trauen ihr viel zu.“ Die wissbegierige gebürtige Dresdnerin will sich weiterentwickeln „als Spielerin auf dem Feld und auch in meiner Persönlichkeit.“ Sie habe noch viel zu lernen auf der Stelle der Regisseurin und freue sich darauf.Zwischen 2015 und 2020 setzte Meghan Barthel die Zweitliga-Mitspielerinnen beim Bundesstützpunktteam VC Olympia Dresden in Szene, ehe sie mit Erfurt erstklassig am Ball war.

Im Sand ist sie auch daheim: Als U-17-Athletin wurde sie vor vier Jahren gemeinsam mit Camilla Weitzel, der erfolgreichen Mittelblockerin des Deutschen Meisters Dresdner SC und in der Nationalmannschaft, deutsche Vizemeisterin in der U-19-Altersklasse. In Münster und für den USC plant Meghan Barthel nachdem pandemiebedingt verlorenen (Beach-)Jahr 2020 den Wiedereinstieg in diesen attraktiven Sport.

Foto anklicken) Meghan Barthel, Fotograf: Jacob Schröter