IN LÜNEBURG AUCH AUSWÄRTS PUNKTEN

SWD Powervolleys am Samstag zu Gast bei der SVG \\ SWD

DÜREN. Drei Siege aus drei Heimspielen haben die SWD Powervolleys bisher geschafft. Auswärts gelang ihnen beim schwierigen Auftakt in Berlin und beim Pokal-Aus gegen die Netzhoppers bisher noch kein Erfolg. Das soll sich am Samstagabend ändern. Dann ist Düren bei der SVG Lüneburg zu Gast und strebt den ersten Auswärtssieg an.

Die Gastgeber gewannen ihr Auftaktspiel Mitte Oktober in Frankfurt. Doch seitdem verläuft die Saison für sie ziemlich erfolglos. Die Heimspiele gegen Bühl (1:3) und die Netzhoppers (2:3) gingen verloren. Dann gewannen die Lüneburger zuhause gegen das Nachwuchsteam VC Olympia, aber am vergangenen Samstag mussten sie sich 0:3 in Herrsching geschlagen geben. Vor allem die ersten beiden Sätze (jeweils 17:25) waren dabei eindeutig, bevor sich die SVG im dritten Satz immerhin bis zum 31:33 wehrte.

Cheftrainer Stefan Hübner leitet in dieser Saison eine verjüngte Mannschaft. Als neuen Zuspieler holten die Norddeutschen Leon Dervisaj aus Rottenburg. Der neue Diagonalangreifer Richard Peemüller, der auch im Beachvolleyball erfolgreich ist, erzielte in Herrsching 21 von 65 Lüneburger Punkten. Als zweiter Hauptangreifer steht Routinier Jannik Pörner bereit, der mit Powervolleys-Angreifer Sebastian Gevert derzeit das Topscorer-Ranking der VBL anführt. Der Außenangriff ist mit dem Schweden Lindberg und dem US-Duo Ewert und Craft international besetzt, hinzu kommt der junge Konrad Thole. Im Mittelblock stehen bisher hauptsächlich die langjährigen Lüneburger Krage und Schlien am Netz, Neuzugang Dalton Solbrig hatte bisher nur kurze Einsätze. Der kanadische Libero Tyler Koslowsky ist einer der erfahrensten Spieler im Team. Die SVG Lüneburg ist also trotz der bislang mäßigen Ergebnisse auf keinen Fall zu unterschätzen, erst recht nicht in ihrer heimischen Gellersenhalle.

Die SWD Powervolleys wollen ihre erfolgreiche Serie in der Bundesliga fortsetzen und nach den drei Heimsiegen nun erstmals auswärts punkten. Letzten Sonntag gegen Frankfurt haben sie gezeigt, dass sie auch mit schwierigen Phasen wie dem deutlich verlorenen zweiten Satz umgehen und sich schnell zurückmelden können. Außerdem können sie mit ihrem breit besetzten Kader flexibel reagieren und haben viele hochkarätige Möglichkeiten, Spieler einzusetzen. Lucas Van Berkel, der erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtet wurde, setzt einige Ausrufezeichen im Block. Der junge Ivan Batanov zeigt, dass er seinen viel erfahreneren Kollegen Blair Bann als Libero gut vertreten kann. Dass Tobias Brand seine guten Leistungen aus der vergangenen Saison, in der er zum Aufsteiger der Liga gewählt wurde, fortsetzt, ist schon seit mehreren Wochen zu beobachten.

Wenn es den SWD Powervolleys am Samstagabend in Lüneburg gelingt, an die Leistungen der Heimspiele anzuknüpfen, haben sie gute Chancen auf den Sieg. Die Dürener Fans, die weiterhin nur von zu Hause mitfiebern dürfen, können die Partie wie gewohnt im Livestream auf Sporttotal.tv verfolgen. Um 19.00 Uhr geht es los.