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AUFSCHWUNG IN ELTMANN FORTSETZEN

SWD Powervolleys beim Tabellenletzten Heitec Volleys \\ SWD POWERVOLLEYS

DÜREN. Vor dem Auswärtsspiel bei den Heitec Volleys Eltmann am Sonntag um 17.00 Uhr sehen die Kräfteverhältnisse auf den ersten Blick ziemlich eindeutig aus. Die SWD Powervolleys haben als Tabellensechster 15 Punkte mehr als das Schlusslicht und präsentierten sich in der vergangenen Woche im Heimspiel gegen Berlin und beim ungefährdeten Auswärtssieg gegen Lüneburg stark. Doch sie müssen auch mit drei Problemen zurechtkommen: einem aufstrebenden Gegner, einer kleinen Halle und dem eigenen Verletzungspech.

Die Heitec Volleys zogen angesichts der drohenden Insolvenz von der großen Arena in Bamberg zurück in ihre heimische Georg-Schäfer-Sporthalle in Eltmann. Es ist eine kleine, enge Halle, ähnlich wie in Lüneburg oder Bestensee. Darauf müssen die SWD Powervolleys ihr Spiel anpassen. Seit die Gastgeber wieder dort spielen, schafften sie Heimsiege, zunächst Ende Januar das sensationelle 3:2 gegen Friedrichshafen und am vergangenen Sonntag einen weiteren Tiebreak-Sieg gegen die Netzhoppers, wobei sie einen 1:2-Rückstand drehten. Den Erfolg gegen die Brandenburger sieht die Mannschaft um den ehemaligen Dürener Zuspieler Merten Krüger als Motivation für das kommende Heimspiel gegen unser Team. Außerdem haben sie durch wieder einsatzfähige Spieler personelle Alternativen, zum Beispiel im Diagonalangriff mit Irfan Hamzagić und dem zuletzt stark auftretenden Richard Peemüller.

Bei den SWD Powervolleys trifft mit Blick auf die personellen Möglichkeiten eher das Gegenteil zu. Nach den schon länger ausfallenden Spielern Niklas Seppänen, Blair Bann und Lukas Maase kam am vergangenen Samstag in Hamburg auch noch Tobias Brand auf die Verletztenliste. Die Verletzung am Fuß, die sich der Außenangreifer zu Beginn des Auswärtsspiels zuzog, ist aber wohl nicht so gravierend wie zunächst befürchtet. Auch die anderen angeschlagenen Spieler könnten bis zum Beginn der Playoffs wieder einsatzbereit sein. In Eltmann müssen die SWD Powervolleys mit wenigen Spielern zurechtkommen. Das Team ist in dieser Situation hochmotiviert und möchte den Aufschwung der letzten Woche unbedingt fortsetzen. Wenn es der Mannschaft gelingt, in der Georg-Schäfer-Sporthalle mit der gleichen positiven Aggressivität wie gegen Lüneburg aufzutreten, kann sie die Motivation auch in einen Sieg umsetzen. Starke Aufschläge und eine stabile Annahme sollen dabei wieder die Grundlage für erfolgreiche Angriffe werden.

Ein Sieg in Eltmann wäre wichtig, um den sechsten Tabellenplatz vor den Verfolgern aus Lüneburg, Königs Wusterhausen und Rottenburg, die ebenfalls am Sonntag im Einsatz sind, zu verteidigen. Die Dürener Fans, die nicht nach Franken reisen, können das Spiel ab 17.00 Uhr im Livestream von Sporttotal.tv verfolgen.

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