DÜREN. Für die SWD Powervolleys stand das Auswärtsspiel am Samstagabend bei den Berlin Recycling Volleys schon unter schlechten Vorzeichen. Die Krankheitswelle, die das Team Anfang der Woche geschwächt hatte, wirkte sich weiterhin aus. Hauptangreifer Sebastian Gevert blieb krank zuhause und sein Vertreter Philipp Schumann war auch nicht ganz fit, sodass Mittelblocker Lukas Maase auf der Diagonalposition begann. Eric Burggräf kam als Zuspieler zum Einsatz.
Trotz der ungewohnten Besetzung begannen die SWD Powervolleys gut und führten 4:2 gegen den Favoriten. Dann erhöhten die Gastgeber den Druck und gingen klar in Führung. Nun wurden die individuellen Stärken von Grankin & Co. deutlich. Der erste Satz ging mit 25:16 an Berlin.
Im zweiten Durchgang hielten die SWD Powervolleys noch besser mit. Bei der Auszeit führten sie 8:6 und sie hielten den Satz noch einige Zeit offen. Tomas Kocian wurde eingewechselt. Berlin war am Ende jedoch wieder etwas besser und gewann 25:20.
Zu Beginn des dritten Satzes lief es optimal für die SWD Powervolleys. Die zahlreichen Dürener Fans in der Max-Schmeling-Halle sahen eine 8:2-Führung. Mit all ihrer Erfahrung und Klasse kamen die Hausherren wieder ran. Grankin war kaum zu stoppen. Düren wehrte sich, führte 20:19. Zum Satzgewinn reichte es trotzdem nicht. Mit einem 22:25 endete ein Spiel, in dem die Notbesetzung der SWD Powervolleys sich gut verkaufte, aber den Titelverteidiger nicht gefährden konnte.
Nun bleibt zu hoffen, dass alle angeschlagenen Spieler bis Mittwoch wieder fit werden. Dann steht nämlich eines der wichtigsten Spiele der Saison auf dem Programm: das DVV-Pokalviertelfinale gegen die United Volleys Frankfurt.