MARIENBURGER-SC – TALENTE MIT BUNDESLIGA-DEBÜT

MSC-Tennisdamen verlieren gegen München

Arista BlaseV. l.: Yannick Schramm, Katharina Hering, Julia Rennert, Panna Udvardy, Chantal Skamlova, Sina Fackelmann, Lea Edelstein und Arista Blase - Foto: Ronny Edelstein).

KÖLN. Nach der Premiere in der 1. Bundeslig standen die 1. Tennisdamen des Marienburger SC am vergangenen Sonntag erneut auf heimischer MSC-Asche. Gegen den TC Luitpoldpark München verloren die MSCerinnen am Ende deutlich. Vor wenigen Zuschauern feierten mit Lea Edelstein und Arista Blase gleich zwei MSC-Eigengewächse ihr Bundesliga-Debüt. Bis Anfang Juli haben die 1. Tennisdamen nun erstmal spielfrei

Ersatzgeschwächt haben die MSC-Damen am vergangenen Sonntag den TC Luitpoldpark München zum zweiten Heimspiel in der 1. Bundesliga empfangen. Gleich mehrere Spielerinnen waren auf Turnieren oder als Expertinnen bei den French Open. Mit Lea Edelstein und Arista Blase feierten jedoch gleich zwei MSC-Talente ihr Bundesliga-Debüt vor weit unter der zugelassenen Grenze von 100 Zuschauern, die dank eines umfangreichen Hygienekonzeptes und einer Online-Voranmeldung nun erstmals eine MSC-Damenmannschaft in der 1. Bundesliga sehen konnten.

Für Lea Edelstein ging es in gewisser Weise von den Juniorinnen direkt in die 1. Damen-Bundesliga. „Ich habe gar nicht so schlecht gespielt“, sagte Lea nach ihrem Match. Am Ende war sie jedoch chancenlos. Auch Sina Fackelmann zeigte eine sehr gute Partie. An Position fünf verlor sie gegen die Italienerin Verena Meliss (beste Karriereplatzierung: 487 der Welt) 2:6, 1:6.

Bereits nach den Einzeln war das Spiel aus Münchener Sicht entschieden. Für die MSC-Damen schlug im dritten Doppel dann noch Arista Blase auf. Auch sie zeigte in ihrem ersten Bundesliga-Debüt eine gute Partie – konnte jedoch auch keinen Matchpunkt mehr für den MSC sichern.

Mit 0:9 mussten sich die 1. Tennisdamen des Marienburger SC geschlagen geben. Am Ende hätten vielleicht auch ein paar mehr Zuschauer noch für den einen oder anderen Punkt sorgen können. Trotz des Hygienekonzepts wurde leider das Kontingent von 100 Karten bei Weitem nicht ausgenutzt.