ERÖFFNUNG DER RHEINWOCHE 2016 BEIM CLUB FÜR WASSERSPORT PORZ

KÖLN-PORZ. „Rheinwoche“, eine Regatta für Binnensegler, die seit 1922 alljährlich vom Mitttelrhein bis an den Anfang des flachen Niederrheins ausgetragen wird. Pfingsten 2016 war es wieder so weit. Aufgrund des 90jährigen Clubjubiläums war der Ausrichter des Startes und der ersten Etappe der Club für Wassersport Porz zusammen mit dem Ruder- und Tennisclub Wesel, der zum 775. Jubiläum der Stadt Wesel einlud.
Der „Regatta-Heiligabend“ beim Club für Wassersport Porz, das Treffen der Teilnehmer am Vorabend der Rheinwoche 2016 war geprägt von Arbeit, Organisation und Vorfreude. Am Freitag dem 13.5., dem Tag vor Beginn der großen Fluss-Segelregatta „Rheinwoche“ war Hochbetrieb beim CfWP. Ab 10.00 Uhr reisten nach und nach die Regattateilnehmer aus Deutschland, Niederlanden, Schweden und Großbritannien an.. Viele konnten ihre Boote per Slip-Anlage in den Hafen bringen, der größte Teil der Boote wurde von einem 100-Tonnen-Kran der Colonia in den Hafen gehievt. Bei einigen Booten mußte der Mast mit Hilfe des Krans gesetzt werden. Bereits am späten Nachmittag ragte ein Mast neben dem anderen in den Himmel, der Hafen war mit nahezu 90 Wettfahrtteilnehmern Boot an Boot voll belegt. Gegen 21.00 Uhr verließ der Kran das Gelände vor dem Hafen, die Arbeit war getan! Nun steuerte der holländische Kapitän das Begleitschiff „MS Eureka“ geschickt, wie gewohnt, an den Kopfsteg, so dass Ein- und Ausfahrt aus dem Hafen geschlossen war. Jetzt konnte zur Musik von der Band „Plättbrett“ fleissig gesungen, geschunkelt und getanzt werden.

Nach Steuermannsbesprechung am Pfingstsamstag wurde um 10.00 Uhr der Startschuß für die erste Gruppe abgegeben. Der Wind war recht heftig und böig, die Segel knatterten bei der Wende, und zwischen Containerschiffen und Fahrgast-schiffen steuerten die Segelboote stromab Richtung Hitdorf, während die nächste Bootsklasse vor der Startlinine kreuzte. Dann endlich nach 10 Minuten Start der zweiten Gruppe. Es war richtig spannend von der Porzer Promenade den schnellen Booten zuzusehen, wie sie in Schräglage kreuzten um den Wind voll auszunutzen. Es folgten die dritte und die vierte Gruppe, die das Glück hatten, weniger Fracht- und Personenschiffen ausweichen zu müssen und voll den Wind nutzen zu können. Die Daumen wurden ganz fest gedrückt für die drei teilnehmenden Porzer Boote mit den Namen „Jonathan“, „Libra“ und „Hellas“, die wohlbehalten am ersten Wettkampftag Düsseldorf-Lörrick erreichten. .

Auch den zweiten Wettkampftag mit Zielhafen Wesel erreichten die Boote, wo sie am Pfingstsonntag um 16.00 Uhr werden sie zur Siegerehrung erwartet wurden. Pfingstmontag gingen die Boote zur letzten Etappe von Wesel nach Rees an den Start, um gegen Mittag ihr Ziel nach 167 Rheinkilometern zu erreichen, dort die große Siegerehrung für die Gesamtplatzierung zu erhalten.