RTHC-ATHLETEN SETZEN SICH DURCH

Die Athleten von RTHC-Cheftrainer Ralf Müller setzten auf den Deutschen Sprintmeisterschaften in Bremen ihre Siegesserie der vergangenen Jahre eindrucksvoll fort.

Die Athleten von RTHC-Cheftrainer Ralf Müller setzten auf den Deutschen Sprintmeisterschaften in Bremen ihre Siegesserie der vergangenen Jahre eindrucksvoll fort. (c) RTHC

BREMEN. Wie schon vor zwei Jahren in Kettwig gewannen die RTHC-Sportler alle Riemen-Bootsklassen des Männer-Bereichs, den Zweier ohne, Vierer mit St. und den Achter.

Außerdem steuerten die Para-Athleten eine Gold- und die Silbermedaille bei.Ohne Medaille ging nur der Männer-Doppelvierer aus, der Fünfter wurde.

Felix Krane, Dominic Imort, Michel Palisaar, Felix Drahotta und Steuerfrau Anna Dames gewannen den Vierer mit Steuermann überlegen mit kraftvollen und langen Schlägen.

Im Doppelvierer hatten sich Matthias Haggenei, Takatomo Furumai,  Christopher Ahn und Nikita Mohr über das Halbfinale für das A-Finale qualifiziert. Dort konnten sie mit drei Leichtgewichten in einem Rennen der offenen Gewichtsklasse nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen und belegten einen guten fünften Platz.

Dennis Dethmann und Julius Christ wiederholten im Zweier ohne ihren Triumph von 2019 und ruderten nach nur wenigen Trainingsausfahrten mit viel Kraft und hoher Frequenz zu Gold.

Marc Lembeck und Dominik Siemenroth belegten im Zweier ohne der Beeinträchtigungsklasse 3 den Silberrang. Marc konnte außerdem im Mixed-Vierer m. St. die Goldmedaille in Empfang nehmen. Abschließender Höhepunkt der Meisterschaften war auch für den RTHC der Männer-Achter. Nikita Mohr, Christopher Ahn, Dennis Dethmann, Julius Christ, Dominic Imort, Felix Krane, Michel Palisaar, Felix Drahotta und Steuerfrau Anna Dames sprinteten sich zunächst mit Platz zwei im Vorlauf in die Regatta.

Im Finale sah es nach 150 von 350 m zunächst nicht nach dem Titel aus, sondern eher nach Platz zwei oder drei, während der vom langjährigen Steuermann des Deutschlandachters Martin Sauer gelenkte Achter des Berliner RC den besten Start erwischte und sich einen sichtbaren Vorsprung erarbeitet hatte. Doch dann nahmen die Leverkusener ihr Herz bzw. die Riemen erst recht in beide Hände und brachten alles auf die Stemmbretter und die Ruderblätter, was in ihnen steckte. Mit einer fulminanten Kraftexplosion auf den letzten 10 Schlägen fingen sie das Berliner Boot mit der Winzigkeit von 2/100 Sekunden ab und gewannen wie im Vierer zum dritten Mal in Folge den Titel.