RTHC-RUDERER AUF SPANISCHEM GEWÄSSER

Von: Amalia Sedlmayr und Marc Lembeck

Die Unterkunft der Ruderer während des Trainings in Spanien - Foto: RTHC

LEVERKUSEN. Während die meisten noch die nachweihnachtliche Besinnlichkeit genossen, machte sich ein Großteil der RTHC-Leistungsruderer am frühen Morgen des 27.12.2019 auf den Weg in ein zehntägiges Trainingslager. Ziel der Reise war das Rudercamp Cerlac, welches sich in einem kleinen spanischen Dorf bei Ourense im Nordwesten Spaniens östlich von Vigo in der Provinz Galizien befindet.

In den letzten Jahren fand das Wintertrainingslager der Leistungssportgruppe von Trainer Ralf Müller in der Regel als Skilanglauflager in Italien statt. Dieses Mal schloss sich die Gruppe mit Nikita Mohr, Matthias Haggenei, Takatomo Furumai, Christopher Ahn und Jan Hermanns dem Trainingslager der Para-Ruderer Amalia, Dominik und Marc und deren Nationalmannschaft an, um sich gemeinsam optimal für die nächste Saison vorzubereiten.

Das bot die Möglichkeit, die ein oder andere Trainingseinheit mit inklusiven Bootsbesetzungen durchzuführen. Bei nahezu spiegelglattem Wasser und überwiegender Windstille fanden die Ruderer optimale Trainingsbedingungen vor. Lediglich der morgendliche dichte Nebel machte ein frühes Ablegen manchmal etwas schwierig.

Bei gutem Essen sowie im erholsamen Spa nebenan wurde wieder Kraft für die nächste Einheit getankt.
Das kühle, aber trockene Wetter von 0°- max.14° C und der 12,5km lange Stausee von Castrelo de Miño boten Ralf die Möglichkeit, seine Athleten auch vom Wasser aus ganz nah mit dem Motorboot zu begleiten.
Besonders positiv fiel allen auch die großartige Gastfreundschaft und der tolle Service der Betreiber des Trainingszentrums auf.

Vom zusammengelegten Trainingslager profitierten die Athleten aber nicht nur rudertechnisch. Auch die neue Teamkonstellation durch die Integration der Para Ruderer Amalia, Dominik und Marc fiel durch die gemeinsame Zeit vielfältig auf fruchtbaren Boden, sodass sich ein natürliches Verständnis Füreinander und Miteinander entwickelte.

So wurde auch das Sportjahr 2020 gemeinsam in einer großen Runde eingeläutet. Jeder einzelne richtet nun den Blick auf die persönlich gesteckten sportlichen Ziele im neuen Jahr. Gemeinsam blicken alle Beteiligten zurück auf ein intensives, anstrengendes aber tolles Trainingslager in Spanien.
Die kurzfristigen Ziele wurden überwiegend erreicht und gute Grundlagen für die kommende Saison gelegt. Nun gilt es weiterhin konsequent an den Baustellen zu arbeiten und gesund und munter zu bleiben.