PECH BEI NLS-PREMIERE

KÖLN. (FS) Mit einem Paukenschlag hat sich DSK Pilot Maximilian von Görtz bei der NLS vorgestellt. Beim ROWE 6-h-Rennen hat der Zögling von Johannes Scheid gezeigt, daß er definitiv ein Kandidat für die Spitzengruppe ist. In der 16. Runde – Fahrerwechsel! Der Neffe des BMW 507 Designers, Albrecht Graf Görtz,https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Graf_von_Goertz – übernahm von Teamkollegen Stein Tveten das Cockpit. Einsteigen – anschnallen – an vierer Stelle ging der Kölner auf die Strecke und zeigte das er immer ein Kandidat fürs Podium ist. In seiner fünften Runde eroberte der Youngster schließlich P1 in der V4 und baute seine Führung konstant aus.

Altmeister Johannes Scheid hatte sichtlich Spaß an seinem Schützling:“Der Junge hat Herz – fährt konzentriert – mit ihm zu arbeiten macht einfach Freude“, so die Nürburgringlegende. Auch Teamkollege Stein Tveten ist mit seinem Partner zufrieden. „Man merkt einfach, daß der Junge schon als kleiner Knirps im Kart gesessen hat – das er mit Prof. Klaus Baum ein spezielles Trainigsprogramm absolviert – das er den Sport ernst nimmt“.

Doch Sport kann auch grausam sein. In seiner achten Runde kam die Ernüchterung – im Adenauer Forst brach das linke Hinterrad und damit kam das Aus. Maximilian enttäuscht: „Wenn Du vorne bist – wenn Du um den Sieg kämpfst – und dann bricht das Rad weg – das ist einfach….“, so ein enttäuschter von Görtz. „Wenn ich einen Fehler mache und ausfalle, ok – dann hab ich Mist gebaut. Aber so….“?

Trotzdem: Das Team und Johannes Scheid waren trotz vorzeitigem Ausscheiden mit Maximilian von Görtz. Die Premiere in der NLS – gelungen. Die Aufgabe beim nächsten NLS-Lauf so schmunzelt Scheid: „Ankommen.“

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