DEUTSCHER TENNIS BUND TRAUERT UM ERIK KRZEMIEN

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Trauer um Erik Krzemien © Lana Roßdeutscher

HAMBURG. Der Deutsche Tennis Bund trauert um Erik Krzemien. Der Verwaltungsdirektor des Spitzenverbandes ist nach schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren verstorben. Er hinterlässt seine Frau Marianne und zwei Töchter.

Erik Krzemien stand insgesamt 32 Jahre lang in Diensten des Deutschen Tennis Bundes. In England geboren, studierte er zunächst an der Sporthochschule in Köln. Nach seinem Abschluss als Diplom-Sportlehrer begann er im Jahr 1989 seine Karriere beim weltgrößten Tennisverband als Mitarbeiter im Bereich Sport. Sieben Jahre später wurde er zum Sportsekretär berufen beschäftigte sich in dieser Funktion unter anderem mit dem Umbau des Bundesleistungs- und Ausbildungszentrums in Hannover.

1999 wurde er zum stellvertretenden Generalsekretär unter Raimund Schneider und 2005 schließlich zum stellvertretenden Verbandsdirektor unter Dr. Erik Ballauf ernannt. Zentrale Projekte in dieser Zeit waren unter anderem in 2002 die Organisation der 100-Jahr-Feier des DTB in Berlin sowie die Leitung des Hochwasserhilfeprojekts für Tennisvereine im selben Jahr. In seiner Rolle als Verwaltungsdirektor, die er ab 2010 innehatte, führte er zusammen mit Sportdirektor Klaus Eberhard die Geschäftsstelle am Hamburger Rothenbaum und zeichnete für Personal-, Satzungs- und Organisationsthemen des Verbandes verantwortlich. Die alljährliche Jahreshauptversammlung plante er stets mit viel Akribie und Hingabe.

Der in seiner Freizeit begeisterte Tennisspieler war aktiver Teil der DTB-Betriebssportmannschaft und machte es zu seiner Priorität, den Zusammenhalt in der Geschäftsstelle durch gemeinsame Unternehmungen wie diese zu fördern.

Wir werden Erik Krzemien nicht nur durch seine herausragende Kompetenz und sein umfangreiches Fachwissen in Erinnerung behalten, sondern auch durch seinen nahbaren, persönlichen und menschlichen Umgang mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Haupt- wie aus dem Ehrenamt.