SIEBEN BAYER ATHLETINNEN UND ATHLETEN FÜR DIE EM IN MÜNCHEN

Angeführt wird das TSV-Team von den Medaillenhoffnungen Bo Kanda Lita Baehre und Mateusz Przybylko 

LEVERKUSEN. Sieben Leverkusener Starter*Innen für die Leichtathletik-EM in München (15. bis 21. August) stehen fest, sie gehören zu den 112 Athletinnen und Athleten, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am Freitag für den Auftritt vor heimischem Publikum nominierte. Angeführt wird das TSV-Team von Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre und Hochspringer Mateusz Przybylko, den beiden größten Leverkusener Medaillenhoffnungen. Beide zeigten zuletzt aufsteigende Form und präsentierten sich bei der WM in Eugene stabil.

Außerdem mit dabei sind bei den Frauen Spitzenläuferin Konstanze Klosterhalfen, Hochspringerin Bianca Stichling, Dreispringerin Kristin Gierisch und Siebenkämpferin Sophie Weißenberg. Bei den Männern startet noch Stabhochspringer Torben Blech. „Wir sind zufrieden mit der Nominierung und freuen uns auf die EM“, sagte Hans-Jörg Thomaskamp, der Sportliche Leiter der Bayer-Leichtathleten.

Für Überraschungen in Richtung Medaillenränge könnten Sophie Weißenberg und Konstanze Klosterhalfen sorgen. Weißenberg ist nach ihren drei Fehlversuchen im Weitsprung des WM-Siebenkampfes bereit für den nächsten internationalen Angriff. Die Leistungsfähigkeit von Klosterhalfen sei schwer einzuschätzen, sagte Thomaskamp. Sie war bei der WM nach einer Corona-Infektion noch nicht wieder bei ihrer alten Leistungsstärke.

Offen ist noch, ob Sprinterin Jennifer Montag in den Pool für die 4 x 100-Meter-Staffel rücken kann. Darüber wird nach einer Ausscheidung am Samstag in Wattenscheid entschieden. Sie hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, sei aktuell aber körperlich wieder fit, betonte Thomaskamp. Auch für die 4 x 400-Meter-Staffel sind noch nicht alle Plätze vergeben, die Leverkusener Talente Judith Franzen und Annkathrin Hoven dürfen also noch hoffen. Hoven stellt sich am Samstag in Wattenscheid ebenfalls einer Ausscheidung. Franzen ist nach ihrer Corona-Infektion bei der WM noch nicht wieder ganz auf der Höhe und muss erst am kommenden Dienstag einen Leistungsnachweis im Training erbringen. „Ich hoffe, dass ich bis dahin nochmal etwas fitter bin“, sagte sie: „Ich werde mir da aber keinen Stress machen, die Gesundheit geht vor.“ 

Für Hürdensprinterin Marlene Meier reichte es leider nicht, um über das Worldranking ins EM-Starterfeld zu rücken.

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