STATEMENT DES DEUTSCHEN HOCKEY-BUNDES ZUM ATTENTAT IN HANAU

M.-GLADBACH. Beim Deutschen Hockey-Bund wurde mit großem Entsetzen auf das offenbar rassistisch motivierte Attentat in der Nacht zu Donnerstag in Hanau reagiert. Der Verband möchte seine Solidarität mit den Bürgern der Stadt und den Angehörigen der Opfer ausdrücken – nicht zuletzt, weil der DHB am kommenden Wochenende in Hanau eine deutsche Jugendmeisterschaft veranstaltet. Auf dieser wird vor Beginn des Turniers eine Schweigeminute für die Opfer des Attentats eingelegt.

DHB-Präsidentin Carola Meyer: „Wir sind ob der Geschehnisse in Hanau erschüttert und sprechen den Angehörigen der Opfer des Attentats unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Hass und Fremdenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft nicht geduldet werden. Der Deutsche Hockey-Bund und seine Vereine fördern Toleranz und Integration in hohem Maße und verurteilen Ausgrenzung und Gewalt. Alle gesellschaftlichen Institutionen haben die dringende Pflicht, der sich abzeichnenden Radikalisierung und dem offen zur Schau gestellten Rassismus entschieden entgegenzutreten. Nur so lässt sich derart schrecklichen Geschehnissen wie jetzt in Hanau der Nährboden entziehen.“