VFL GUMMERSBACH STARTET AM DIENSTAG MIT HEIMSPIEL

. . . gegen den VfL Lübeck-Schwartau in die neue Saison

GUMMERSBACH. Nach der Sommerpause und einer intensiven Vorbereitung startet der VfL Gummersbach am kommenden Dienstag, 14. September um 19 Uhr mit dem ersten Ligaspiel in die Saison 2021/22 der 2. HBL. Am ersten Spieltag treffen die Gummersbacher in der heimischen SCHWALBE arena auf den VfL Lübeck-Schwartau, bei dem die Oberbergischen auch in den vergangenen beiden Spielzeiten ihr jeweils erstes Pflichtspiel bestritten haben. Die Vorfreude auf das erste Heimspiel der neuen Spielzeit ist dabei besonders groß. Neben der Aussicht auf eine sportlich höchst attraktive und spannende Saison in der 2. HBL liegt das vor allem an der bevorstehenden Fanrückkehr in die SCHWALBE arena. Die Euphorie teilt auch Kapitän Timm Schneider: „Ich freue mich einfach, dass es jetzt endlich wieder richtig los geht. Und mit richtig meine ich natürlich, dass endlich wieder Fans da sein werden.“

Mit dem VfL Lübeck-Schwartau treffen die Oberbergischen zum Saisonauftakt auf ein Team, das sich am Ende der vergangenen Saison nach einer überwiegend durchwachsenden Saison mit einigen wenigen Höhepunkten auf dem zehnten Tabellenplatz wiederfand. In der Vorbereitung auf die neue Saison absolvierte das Team von Chefcoach Piotr Przybecki insgesamt fünf Testspiele, davon konnte der VfL aus dem Norden Siege gegen einen Drittligisten sowie zwei Zweitligisten einfahren. Geschlagen geben musste man sich gegen das norwegische Team Kolstad IL und den Ligakonkurrenten aus Wilhelmshaven. Mit Matěj Klíma, Paul Skorupa, Kotaro Mizumachi und Joscha Ritterbach hat sich der VfL Lübeck-Schwartau für die neue Spielzeit gezielt verstärkt. „Natürlich braucht ihre Integration noch etwas Zeit und wir können uns noch verbessern, aber wir freuen uns, dass die Saison jetzt beginnt und fahren positiv gestimmt nach Gummersbach“, äußert sich Trainer Przybecki im Vorfeld der Partie. Den Saisonauftakt im DHB-Pokal hatten sich die Schwartauer allerdings anders vorgestellt. Als der VfL in der ersten Pokalrunde am 29. August zu Hause auf den Ligakonkurrenten ThSV Eisenach traf, mussten sich die Hausherren nach einer komplett verschlafenen Anfangsphase schlussendlich mit 31:35 geschlagen geben und das Erstrundenaus hinnehmen. „In der zweiten Halbzeit konnte man allerdings sehen, wie gut sie Handball spielen und auch kämpfen können. Das erwarte ich von Lübeck auch gegen uns“, warnt Schneider davor, das Pokalaus der Nordlichter nicht zu überschätzen. Auch Przybecki prognostiziert eine enge Begegnung: „Wir treffen direkt im ersten Spiel auf eine der stärksten Mannschaften der Liga und erwarten ein entsprechend schweres Spiel. Wir haben in jedem Spiel das Ziel, zu gewinnen und fahren auch nach Gummersbach, um die Punkte dort zu entführen.“

Im Gegensatz zu ihren Kontrahenten starteten die Gummersbacher mit einem ungefährdeten 25:20-Pflichtsieg beim Drittligisten SG Pforzheim/Eutingen in die aktuelle Spielzeit und stehen somit in der 2. Pokalrunde. Während einer intensiven Vorbereitung bestritt der VfL insgesamt sechs Testspiele. Besonders hervorheben lässt sich die Partie gegen den französischen Erstligisten USDK Dunkerque, in dem die Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson mit einer starken Leistung überzeugen und ein 25:25-Unentschieden erringen konnte. Darüber hinaus konnte sich das junge Team deutlich gegen die HG Remscheid und den Ligakonkurrenten TuS Ferndorf durchsetzen. Gegen die Erstligisten des Bergischen HC und der TSV Hannover-Burgdorf musste man sich jedoch – teils deutlich – geschlagen geben. „Wir haben in den Testspielen zu oft zwei Gesichter gezeigt“, so Schneider selbstkritisch: „Wir müssen deshalb gegen Schwartau im Laufe des ganzen Spiels konsequent bleiben!“

Im Rahmen des Bundesligaspiels gegen den VfL Lübeck-Schwartau wird der Oberbergische Kreis am Dienstag zwischen 17 und 22 Uhr eine mobile Impfstation auf dem Heiner-Brand-Platz errichten, an der man sich ohne vorherige Terminvereinbarung und – wenn gewünscht – nach vorheriger Beratung gegen COVID-19 impfen lassen kann.