SAISONSTART FÜR DGV-TURNIERE IM GC LICHTENAU

Top-Spieler bei Deutscher Lochspielmeisterschaft erwartet

Paula Schulz-Hanßen vom GC St. Leon-Rot gehört als amtierende Europameisterin zu den Favoritinnen. (Foto: DGV/Stebl)

WIESBADEN. Die Turniersaison in Deutschland beginnt schon fast traditionell mit den Deutschen Lochspielmeisterschaften (DLM), jetzt erstmals ausgetragen im Golfclub Lichtenau-Weickershof. Nachdem der Deutsche Golf Verband (DGV) im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie erst spät mit der Durchführung seiner Deutschen Meisterschaften beginnen konnte, werden 2021 die besten deutschen Golferinnen und Golfer ihren ersten Titel im Matchplay-Modus wie geplant ausspielen. Bei dem Turnier, das vom 6. bis 9. Mai gespielt wird, werden Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot), die amtierende Europameisterin, und Nick Bachem, der gerade erst als Amateur ein Pro Golf Tour Turnier in Ägypten gewann, erwartet.

Wir sind glücklich und überaus dankbar, dass wir nun mit der Deutschen Lochspielmeisterschaft den Beginn der DGV-Saison einläuten können. Wir haben unser umfassendes DGV-Schutz- und Hygienekonzept mit den Behörden abgestimmt, den Spielmodus angepasst und so grünes Licht für die Durchführung erhalten. Für uns und den hochengagierten neuen Austragungsort GC Lichtenau-Weickershof steht die Gesundheit aller Teilnehmer an erster Stelle. Der anspruchsvolle Platz wird die Bühne für sehr spannende Wettkämpfe sein. Gerade der Matchplay-Modus wird hier seinen ganz eigenen Reiz finden. Wir nehmen auch wahr, die Vorfreude unserer Leistungsspielerinnen und -spieler auf den Saisonstart ist riesig“, sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des DGV.

GC Lichtenau-Weickershof

Der 18-Löcher-Meisterschaftsplatz inmitten der reizvollen und idyllischen mittelfränkischen Landschaft gehört zu den renommiertesten Golfclubs in Nordbayern. Interessante Spielbahnen, die durch malerische Streuobstwiesen und alten Nadelholzbestand, entlang an Bachläufen und Fischweihern, führen, versprechen abwechslungsreiche und spannende Duelle.

Bachem nach zweitem Pro-Golf-Tour-Sieg dabei

Foto oben, anklicken) Nick Bachem vom Marienburger GC gewann den Titel bereits 2018 und geht in diesem Jahr mit dem besten Handicap ins Turnier. (Foto: golfsupport.nl/Heigl)

Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr bei den Herren auf Nick Bachem vom Marienburger GC liegen. Der Spieler des Golf Team Germany (GTG) geht mit dem besten World Handicap Index (HCPI -7,1) und dem Selbstbewusstsein an den Start, dass er jüngst in Ägypten die Red Sea Ain Sokhna Classic, ein Event der Pro Golf Tour, gewann. Marc Hammer (HCPI -6,1) vom GC Mannheim-Viernheim, der die Lochspielmeisterschaft 2019 gewann, strebt die Titelverteidigung an. Mit Bachem, Hammer und Jannik De Bruyn (HCPI -5,3, GC Hösel) sind drei der vier amtierenden Team-Europameister der Herren am Start. Außerdem werden sich acht weitere GTG-Spieler berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg machen dürfen.

Amtierende Europameisterin Schulz-Hanßen startet bei den Damen

Die Konkurrenz bei den Damen ist ebenfalls groß. Mit Paula Schulz-Hanßen vom GC St. Leon-Rot ist sogar die amtierende Einzel-Europameisterin der Damen im Teilnehmerfeld. Die Athletin mit HCPI -6,8 überzeugte im vergangenen Jahr auf internationaler Bühne und gewann nicht nur die Einzel-EM, sondern gemeinsam mit Sophie Witt (GC Hubbelrath), Charlotte Back (GC St. Leon-Rot) und Chiara Horder (GC München Valley) auch noch die Team-Europameisterschaft der Mädchen. Witt steht auf der Teilnehmerliste mit einem HCPI von -7,1 eine Stelle vor Schulz-Hanßen an Position eins, Back und Horder auf den Positionen vier und Fünf. Um unter die 32 startberechtigten Damen zu kommen, mussten die Spielerinnen ein HCPI von mindestens -2,5 aufweisen. Insgesamt sind elf Spielerinnen aus dem GTG dabei.

Wie wird gespielt?

Der Modus der Lochspielmeisterschaft musste in diesem Jahr wegen der bestehenden Pandemie angepasst werden. So werden alle Teilnehmer am ersten Turniertag eine Zählspielqualifikation spielen, aufgrund derer dann vier verschiedene Flights zusammengestellt werden. Das Besondere: Nur die besten Acht spielen an den folgenden Tagen um den Titel, während die anderen in ihren Flights im Matchplay-Modus die weiteren Platzierungen unter sich ausmachen. Im zweiten Flight werden die Plätze 9-16, im dritten 17-24 und im vierten Flight die Plätze 25-32 ausgespielt. Somit ist Spannung von der ersten Minute garantiert.

Am Sonntag beginnen die Finalpartien gegen 8.30 Uhr. Zuschauer sind in diesem Jahr Corona-bedingt nicht zugelassen.