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SPANNUNG BIS ZUM LETZTEN TREFFER

Knappe Entscheidungen beim Willy-Schlegelmilch-Turnier

BERGHEIM. Rundum zufriedene Gesichter gab es bei den Organisatoren und Gästen des 32. Willy-Schlegelmilch-Gedächtnisturniers in der Bergheimer Sporthalle am Gutenberg-Gymnasium. „Die Teilnehmer verhalten sich diszipliniert, und wir liegen gut im Zeitplan“, freute sich der Leiter der Fechtabteilung des TSV Kenten, Wolfgang Kraus, vor dem Halbfinale. Rund 150 junge Säbelfechterinnen und -fechter aus den deutschen Fechthochburgen sammelten beim Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes in Bergheim Punkte für die U17-Rangliste. Hinzu kamen Gäste aus den Niederlanden und Belgien.

In der Vorrunde und der Ausscheidungsrunde setzten sich die Favoriten durch. Emilia Franke und Johanna Werth vom gastgebenden TSV Kenten zeigten gegen starke Konkurrenz gute Leistungen. Ihre Ergebnisse lagen, so Kraus, im Rahmen der Erwartungen. Beide Bergheimerinnen gehörten zu den jüngsten Fechterinnen im Teilnehmerfeld. Während für Franke nach der Vorrunde Schluss war, erreichte Werth in der Direktausscheidung mit einem Sieg über die Nürnbergerin Maja Marx (15:13) die Runde der besten 32. Hier unterlag sie einer weiteren Nürnbergerin, Melania Scholl, klar mit 5:15 und belegte am Ende unter 64 Fechterinnen den 24. Rang.

Wir sind sehr zufrieden. Wir konnten die direkten Konkurrenten schlagen und so den Vorsprung in der Rangliste vergrößern. Das Turnier ist eine gute Anpassung an die folgenden europäischen Turniere“, erklärten Robert Piecha und Max Müller vom OFC Bonn, die beide das Halbfinale erreichten. „Säbelfechten läuft beim OFC Bonn nur so nebenbei. Deshalb freut es uns um so mehr, dass wir hier zwei Fechter ins Halbfinale gebracht haben“. Für Robert Piecha kam es noch besser. Er zog mit einem 15:8-Sieg gegen Valentin Meka vom TSV Bayer Dormagen ins Finale ein und holte sich mit 15:11 gegen den Nürnberger Maksym Roshchin den Turniersieg. Sein Bonner Teamkollege freute sich über den dritten Rang und Qualifikationspunkte für die EM und WM.

Bei den Damen konnten sich die Fechterinnen des TSV Bayer Dormagen in der Direktausscheidung gegen die Konkurrentinnen aus Künzelsau, Eislingen und Nürnberg durchsetzen. Gleich drei Dormagenerinnen standen im Halbfinale, das äußerst spannende Gefechte mit ganz knappem Ausgang bot. Sina Neumann zog mit einem 15:13-Erfolg gegen Anastasija Hirschfeld von der TSG Eislingen ins Finale ein. Laura Ziob unterlag ihrer Teamkollegin Felice Herbon mit 13:15. Ebenso ausgeglichen verlief das Finale, in dem sich Herbon mit 15:12 Treffern den Siegerpokal holte.

Nach der guten Zuschauerresonanz bei den Einzelwettbewerben herrschte in der Bergheimer Sporthalle auch am Sonntag bei den Mannschaftswettkämpfen gute Stimmung. Die Tendenz vom Samstag setzte sich mit ganz knappen Entscheidungen fort. Die Damen des TSV Bayer Dormagen gewannen im Finale gegen das Team aus Künzelsau mit 45:43 Treffern. Platz drei belegte die zweite Dormagener Mannschaft. Bei den Herren ging es im Kampf um Platz drei zwischen der TSG Eislingen und dem belgischenTeam aus Gent ebenfalls ganz eng zu. Eislingen gewann mit 45:44. Den Turniersieg ließen sich die Bonner nicht nehmen. Der OFC setzte sich im Finale gegen das Team des FR Nürnberg etwas deutlicher mit 45:38 Treffern durch.

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