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DEG VERLIERT 0:3 AM SEILERSEE

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Iserlohn glückt Revanche (c) DEG

DÜSSELDORF. Die DEG verliert mit 0:3 (0:2; 0:0; 0:1) in Iserlohn. Über weite Strecken gab es eine ausgeglichene und unterhaltsame Partie zusehen, doch die Rot-Gelben verzweifelt an Roosters-Goalie Kevin Reich.

Erneut Iserlohn, diesmal in Iserlohn! Bereits vergangene Woche Sonntag trafen die Rot-Gelben aus Düsseldorf auf die Iserlohn Roosters. Die DEG entschied die Partie mit 2:1 im Finale des Sachsenlotto Cups in Dresden für sich. So wollten sich die Jungs vom Seilersee in ihrer Heimat revanchieren. Wie im vergangenen Aufeinandertreffen startet Hendrik Hane erneut im Tor.

Bereits einige Sekunden nach Beginn war erstmals der Arm des Schiedsrichters oben. Akdag musste aufgrund eines Stockschlags auf die Strafbank. In der Folge gab es ein gut strukturiertes Powerplay der Heimmannschaft, Michael Dal Colle gab zwei gefährliche Schüsse aus dem Slot ab und prüfte Hendrik Hane, allerdings ohne Erfolg. Nach überstandener Strafe kam die DEG immer besser in die Partie und hinterließ einen engagierten und temporeichen Eindruck. Doch die Roosters hielten ebenfalls aggressiv dagegen, kamen immer wieder mit gefährlich vorgetragenen Angriffen vor das Düsseldorfer Gehäuse und schlossen mehrfach in Richtung Hane ab. In der 14. Spielminute schlenzte Eric Cornel den Puck vor das DEG-Tor, dort kam Maxim Rausch im Getümmel an die Scheibe und überwand den Düsseldorfer Schlussmann. Nur drei Minuten später leitete Hubert Labrie einen Angriff über die linke Seite ein und bediente Drew LeBlanc mustergültig im Slot – 2:0. Direkt nach Wiederbeginn musste Bennet Roßmy auf die Strafbank, doch das Restdrittel blieb ohne weitere Höhepunkt.

Das zweite Drittel begann temporeich. Erst traf Kuba Borzecki den Pfosten, dann begeisterte Kohen Olischefski mit einem Solo durch die Iserlohner-Reihen. Später sammelte die DEG fleißig Strafzeiten, Edmund Junemann (24.), Philip Gogulla (27.) und Oliver Mebus (31.) mussten nacheinander auf die Strafbank. Die Rheinländer überstanden alle Unterzahlsituationen, da durfte Goalie Hane nicht ohne Erwähnung bleiben. Wieder in Gleichzahl entstand ein sehr umkämpftes Spiel, in dem Charlie Jahnke wegen Hakens erstmals für die Roosters auf die Strafbank musste. Das erste Powerplay für die Rot-Gelben blieb ohne Anschlusstreffer.

Nach zwei etwas ernüchternden Dritteln begann die DEG sehr gewillt, doch die Unterzahltests für die DEG gingen auch im Schlussabschnitt weiter. So musste Torsten Ankert nach Beinstellen auf die Strafbank und die DEG blieb weiter erfolgreich im Powerplay-Killing. Doch die Düsseldorfer machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Immer wieder schnell vorgetragene Angriffe, in den Slot gelegte Pucks und Breakaways. Was alle Tormöglichkeiten gemeinsam hatten? Sie blieben ohne Tor. Das folgende Powerplay für die DEG unterstrich dieses Problem. Kevin Reich im Tor der Iserlohner schien unüberwindbar. 2:35 vor Ende der Partie nahm Thomas Dolak dann eine Auszeit und schickte eine sechste Offensivkraft auf das Eis. Der Versuch blieb ohne Erfolg, Tim Bender gelang mit dem Empty-Net das 3:0. Darauf folgte ein großes Getümmel mit gleich drei Duellen, in denen ein paar Handschuhe flogen. Dann hagelte es folgerichtig Strafen auf beiden Seiten, bevor schließlich die Schlusssirene ertönte.

Die DEG verliert somit die Revanche in Iserlohn und muss ohne eigenes Tor wieder zurück nach Düsseldorf fahren. Bereits am Sonntagmittag (13:30 Uhr) gastieren die Rot-Gelben im kleinen Haie-Zentrum in Köln und dürfen erneut gegen einen rheinischen Kontrahenten testen.

Wer keine zwei Tage ohne die DEG auskommt, ist morgen ab 14 Uhr herzlich zur offiziellen Saisoneröffnung auf dem Marktplatz am Rathaus eingeladen.

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