ALLE 14 CLUBS ERHALTEN LIZENZ

PENNY DEL verschiebt Saisonstart +++++Kölner Haie auch 2020/2021 mit Lizenz +++++ Saisonstart nicht vor November +++++

KÖLN / DÜSSELDORF. Alle 14 Clubs erhalten die Lizenz für die kommende Eishockey-Saison 2020/2021 in der PENNY DEL. Das ergab die Lizenzprüfung, die in dieser Woche zu Ende gegangen ist. „Das ist ein wichtiges Zeichen und ich möchte allen Clubs für die Arbeit danken. Die diesjährige Prüfung war in Zeiten von Corona so anspruchsvoll wie nie zuvor. Es hat sich dabei aber auch die große Solidarität und der Zusammenhalt unserer Partner, Spieler und Mitarbeiter in Liga und Clubs gezeigt. Der Blick geht jetzt nach vorne“, sagt Jürgen Arnold Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Die 14 Clubs haben sich derweil darauf geeinigt, den Saisonstart der PENNY DEL zu verschieben. Die kommende Spielzeit wird nicht vor November beginnen. Ursprünglich sollte die neue Spielzeit am 18. September starten. Aufgrund der weiterhin bestehenden behördlichen Verbote für Großveranstaltungen sieht sich die Liga gezwungen, den Start zu verschieben. „Das ist einerseits eine ganz bittere Nachricht für die Clubs sowie deren Partner und Fans. Nach dem vorzeitigen Saisonende im März aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir jetzt auch noch die neue Spielzeit später starten. Besonders die Verbote im Hinblick auf Großveranstaltungen, die zum Beispiel in Berlin Baden-Württemberg bereits bis Ende Oktober feststehen, erlauben uns keine andere Entscheidung. Andererseits gewinnen wir somit wertvolle Zeit, um mit Unterstützung der Politik die Chance zu erhöhen, ab November wieder vor Zuschauern Eishockey zu spielen“, sagt Jürgen Arnold.

Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH: „Wir freuen uns, dass mit der Lizenzerteilung nun auch formell bestätigt ist, dass wir auch in der kommenden Saison in der PENNY DEL an den Start gehen werden. Der gesamte Prozess war in den vergangenen Wochen und Monaten, bedingt durch die COVID19-Pandemie, ein sehr hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und die Herstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in dieser Krisensituation alles andere als ein Selbstläufer. Ein großer Dank gilt daher allen, die in auch in diesen schwierigen Zeiten ihr rot-gelbes Herz zeigen und der DEG die Treue halten. Es besteht allerdings nach wie vor keinerlei Grund, sich zurücklehnen. Es bleibt eine große Herausforderung, das Schiff durch die vielen Corona-bedingten Unwägbarkeiten zu manövrieren. Alle müssen weiterhin an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen, um die Krise gemeinsam so gut wie möglich zu überstehen. Wir alle fiebern darauf hin, hoffentlich bald wieder Eishockeyspiele vor vielen tausend Fans erleben zu dürfen. Aufgrund des verlängerten Großveranstaltungsverbots bis Ende Oktober war eine Verschiebung des Saisonstarts leider alternativlos. In den kommenden Wochen wird der Fokus darauf gerichtet sein, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden müssen, um schnellstmöglich den Trainings- und Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Ein effektiver und lösungsorientierter Dialog zwischen Politik, Verwaltung und den Profisport-Organisationen wird hierbei ein entscheidender Erfolgsfaktor sein.“

Die PENNY DEL plant momentan mit 52 Hauptrundenspielen sowie einem leicht angepassten Play Off-Modus („best of three“ 1. Play Off-Runde, „best of five“ ab Viertelfinale). Der Spielplan für die neue Saison wird veröffentlicht, sobald das Datum für den Saisonstart konkretisiert werden kann.

Wir sind diesbezüglich im gemeinsamen Direktorat von DEB und DEL in einem engen Austausch und werden für alle Seiten eine gute Lösung finden. Der Deutschland-Cup, der für den 05. bis 08. November terminiert ist, ist im Terminkalender eine feste Größe und wird in diesem Zusammenhang selbstverständlich berücksichtigt“, sagt Aufsichtsrat Daniel Hopp, zugleich Vize-Präsident beim DEB.

Besonders im Hinblick darauf, Spiele mit Zuschauern durchzuführen, die für die Clubs wirtschaftlich eminent wichtig sind, wird derzeit ein Leitfaden erarbeitet. „Dieser Leitfaden für die Wiederzulassung von Zuschauern liegt dem Bundesministerium für Gesundheit vor und wir setzen große Hoffnungen darauf, dass es positiv gewertet wird. Auf dieser Basis ist es dann an den Clubs und Arenen, lokale Lösungen zu finden. Unser Ziel ist, dass wir im November wieder vor Zuschauern spielen können.