BESCHEIDENHEIT VOR AUSWÄRTSFAHRT NACH PEINE UND BERLIN

2.Liga

Joshua Magee vertritt einmal mehr Nhat Nguyen - Foto: Jahnke

REFRATH. (HK) Nachdem sich die 2. Mannschaft des TV Refrath durch den Auswärtssieg in Mülheim etwas Luft in der Tabelle verschaffen konnte, reist man jetzt zu zwei der drei Teams, die man möglichst auch nach Ende der Saison hinter sich lassen möchte.

Am Samstag geht es zum Tabellenschlusslicht VfL Peine und da man nicht mit derselben starken Mannschaft antreten kann wie am letzten Spieltag, ist man auf Refrather Seite auch eher zurückhaltend in den Prognosen für dieses Match und das am Folgetag bei EBT Berlin.

Heinz Kelzenberg wäre mit „mindestens einem Punkt pro Spiel zufrieden“, wobei er durchaus Vorteile für sein Team an der ein oder anderen Position sieht. Rechnen muss man auf Refrather Seite sicherlich damit, dass die Gegner aufgrund der Tabellensituation alles daransetzen werden, ihren besten Kader aufzubieten.

Fehlen wird auf Berliner Seite jedoch mindestens der beste Einzelspieler Brian Holtschke, der zur Jugend-WM nach Kanada gefahren ist.

Interessanter Doppelspieltag für Refrath in der 1.Bundesliga

Von Tabellenplatz Vier aus geht der TV Refrath in einen hochinteressanten Doppelspieltag der Badminton Bundesliga. Am Samstag um 18 Uhr ist man zu Gast beim 1.BC Beuel, einem der Konkurrenten um einen der ersten sechs Plätze der Tabelle.

Heinz Kelzenberg: „Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn sowohl unsere Freunde aus Bonn als auch wir wieder ins Final Four einziehen, doch ich denke, es wird in diesem Jahr auf eine Art Fernduell um Platz 3 oder 4 hinauslaufen“. Einen ersten Grundstein in Richtung Playoffs ist schon das Hinspiel am Samstag, welches nach Meinung des Refrather Teamchefs „eine enge Kiste“ werden wird.

Kein Geheimnis ist, dass Beuel ohne den Malaysier Goh und Refrath ohne den Iren Nguyen auflaufen wird. Leichte Vorteile sieht man auf Refrather Seite im Damenbereich, wo Chloe Magee und Carla Nelte im Bestfall drei Punkte einfahren und damit für die Grundlage zum Punktgewinn sorgen sollen.

Bis auf Nguyen sind bei den Herren alle Spieler an Bord und in sehr guter Verfassung, so dass man auch für das Heimspiel am Sonntag (15 Uhr Halle Steinbreche) gegen den Tabellenzweiten TSV Freystadt optimistisch sein kann. Die Bayern haben bisher eine Saison „nach Maß“ gespielt und fünf der sechs Spiele gewonnen. Dabei konnte Neuzugang Kristin Kuuba aus Estland alle ihre 12 Spiele gewinnen. Da diese jedoch ab Ende der Woche beim Turnier in Norwegen im Einsatz ist (Setzplatz 3), muss Freystadt vielleicht auf sie verzichten.

Gespannt sein darf man auf die Herrenbesetzung des Gegners und darauf ob der Kanadier Ho-Shue oder der bisher ungeschlagene Indonesier Hadmadi zum Einsatz kommen wird. In Bestbesetzung, also mit der stärksten Dame, hat Freystadt durchaus das Zeug, die Refrather in arge Bedrängnis zu bringen, ohne sie sieht man sich auf Refrather Seite jedoch selber in einer leichten Favoritenposition.

Heinz Kelzenberg: „Zwei Siege sind das Ziel, alles andere wäre falsche Bescheidenheit. Wir wissen, was wir können und haben das in Wipperfeld eindrucksvoll unter Beweis gestellt“.