SWD POWERVOLLEYS SPIELEN AM SAMSTAG IN INNSBRUCK

Härtetest bei den Alpenvolleys von Markus Schnitzler

Mannschaftsfoto SWD Powervolleys, Düren, Copyright © 2019 SWD powervolleys Düren,

DÜREN. Das vorletzte Spiel der Rückrunde steht für die SWD Powervolleys am Samstag bevor. Die Partie kann viele Anhaltspunkte geben, wie gut die Mannschaft zwei Wochen vor dem Beginn der Playoffs in Form ist. Denn der Gegner beim Auswärtsspiel in Innsbruck sind die Hypo Tirol Alpenvolleys, die erst vergangene Woche die Tabellenführung an den VfB Friedrichshafen abgegeben haben.

Verantwortlich für den Wechsel an der Spitze war neben dem Häfler Sieg eine 2:3-Niederlage der Alpenvolleys im Heimspiel gegen die United Volleys Frankfurt. Die Gastgeber lagen dabei vor 900 Zuschauern in der Olympiahalle 1:0 und 2:1 in Führung, ehe sie doch noch in den Tiebreak mussten und diesen 10:15 verloren. Damit liegen sie nun in der Bundesliga-Tabelle einen Punkt hinter Friedrichshafen und zwei Zähler vor dem Tabellendritten Berlin. Trotzdem bleibt die Mannschaft von Štefan Chrtiansky natürlich ein sehr starker Gegner. Vor allem der russische Diagonalangreifer Kirill Klez und der Brasilianer Hugo de Leon auf der Außenposition sorgten in der laufenden Saison schon für viele Punkte. Auch das Hinspiel kurz vor dem Jahreswechsel entschieden die Alpenvolleys trotz der Dürener Gegenwehr mit 3:1 für sich.

Dass es anders ausgehen kann, zeigten die SWD Powervolleys hingegen im Pokal-Achtelfinale, das sie in der heimischen Arena mit 3:0 gewannen. Vor zwei Wochen präsentierten sie sich beim 3:0 gegen Frankfurt ebenfalls in sehr starker Form. Mit einem ähnlich druckvollen und konsequenten Auftritt würden auch die Chancen auf einen Sieg in Österreich steigen. Ebenso wie die Hausherren kann Düren jeden Punkt im Endspurt der Rückrunde gut brauchen. Denn die United Volleys sind am Mittwoch mit ihrem 3:1-Sieg in Bühl bis auf einen Punkt an die SWD Powervolleys herangerückt (Düren 37, Frankfurt 36) und haben am Samstag eine vermeintlich leichte Aufgabe gegen den VC Olympia. Die SVG Lüneburg, die als derzeitiger Tabellenvierter ein möglicher Gegner für unsere Mannschaft im Playoff-Viertelfinale ist, spielt zur gleichen Zeit in Herrsching.

Nach aktuellem Stand kann Justin Wolff, der weiterhin Stefan Falter als Trainer vertritt, beim Spiel in Innsbruck den kompletten Kader  nutzen. Die Dürener Fans, die nicht nach Österreich fahren, haben wie üblich die Möglichkeit, das Spiel im Livestream oder Liveticker zu verfolgen. Der Anpfiff erfolgt am Samstag um 18.00 Uhr.