DSHS SNOW TREX MIT LERN-WOCHENENDE

DSHS SnowTrex Köln verliert zweimal mit 1:3 gegen Aligse und Berlin. DSHS SNOW TREX KÖLN

Der Block der Kölnerinnen stand an diesem Wochenende selten so gut wie in dieser Spielsituation von Lea Jaklen und Franziska Kalde (Foto: Martin Miseré)

KÖLN. Mit zwei 1:3-Niederlagen mussten sich die Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln am Doppelspieltag begnügen. Dabei stand das Wochenende für das Kölner Team wie so häufig in dieser Saison unter dem Motto „Spielpraxis geben“.

Das Spiel in Aligse begann gut für die Domstädterinnen, die schnell mit 11:5 in Führung gingen. Dann jedoch bereitete Köln eine Rotation Probleme, Aligse drehte den Satz und ging selber mit 17:11 in Führung. Nach dem Satzrückstand fanden die Kölnerinnen in der für sie ungewohnt flachen Halle im zweiten Durchgang zunehmend ins Spiel und glichen zum 1:1 nach Sätzen aus. Nach einer 10-Minuten-Pause kam Köln im dritten Durchgang abermals nicht ins Spiel und gab diesen deutlich ab. Im vierten Satz hatten die Kölnerinnen nach Abwehr zweier Matchbälle selber zwei gute Chancen zum Satzgewinn, vergaben diese jedoch und Aligse holte sich mit seinem dritten Matchball verdient die drei Punkte.

Einen Tag später beim Spiel gegen RPB Berlin lief nach gewonnenen erstem Satz und beruhigender 19:14-Führung im zweiten Durchgang alles nach Plan, doch Berlin kämpfte sich wieder heran und drehte bei 22:19-Führung Kölns noch den Satz. Von diesem Schock erholten sich die Kölnerinnen erst nach verlorenem dritten Satz, doch auch im vierten Durchgang agierten die Berlinerinnen in den entscheidenden Phasen deutlich mutiger, sodass Köln in die zweite 1:3-Niederlage des Wochenendes einnicken musste.

„Wir haben uns in dieser Saison einen Doppelauftrag auf die Fahnen geschrieben und dazu müssen wir auch stehen, wenn es mal nicht so läuft. Neben der Meisterschaft war als zweites Ziel von uns ausgegeben, im Gegensatz zur vergangenen Saison allen Spielerinnen Spielpraxis zu ermöglichen. Das stand und steht weiterhin im Mittelpunkt – auch wenn wir dadurch vielleicht manchmal Probleme haben, unseren Spielrhythmus zu finden und in einen sogenannten Flow zu kommen“, nimmt der Kölner Trainer seine Spielerinnen trotz zweier Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner in Schutz. „Für einen Trainer ist das natürlich ein Drahtseilakt, die Mannschaft auch unter diesen Bedingungen stets in die richtige Richtung zu lenken. Das ist mir an diesem Wochenende nicht geglückt. Dass wir dann in den unterschiedlichen Konstellationen auf dem Spielfeld in entscheidenden Phasen ein wenig Verunsicherung zeigen, ist völlig normal – darin wollen wir uns ja verbessern. Wir wussten vor der Saison, dass es mit diesem Ziel auch einmal zu Niederlagen kommen kann. Umso mehr müssen wir den derzeitigen dritten Platz zu schätzen wissen, den es in den verbleibenden vier Spielen zu verteidigen gilt“, gibt der Kölner Trainer die Marschroute für die verbleibende Spielzeit aus.

Am kommenden Sonntag um 17 Uhr haben die Kölnerinnen die nächste Chance auf weitere Punkte – hier steht das Nachholspiel gegen Hamburg in der Halle 22 der DSHS Köln auf dem Programm.

Für DSHS SnowTrex Köln spielten:
Julia Van den Berghen, Linda Büsscher, Mareike Dietzsch, Laura Feldmann, Kerstin Freudenhammer, Lea Jaklen, Franziska Kalde, Melanie Preußer, Karolin Reich, Katja Sallie, Vera Schmidt-Narischkin, Kirsten Tälkers, Viola Torliene, Pia Weiand