NICO HANTKE TAGESSIEGER

Sturmwarnung stoppte Kartrennen

HÜRTH/KERPEN. Beim Winterpokalrennen auf dem Erftlandring in Kerpen-Manheim bot der erst im vorigen Jahr in die Seniorenklasse aufgestiegene junge Hürther Kartfahrer Nico Hantke eine starke Vorstellung. Nach einigen Wetterkapriolen, die den Zeitplan immer wieder durcheinander brachten, fuhr der 14-Jährige schon beim Warm up mit 55,848 Sekunden die schnellste Runde. Im Zeittraining legte er noch einen Zacken zu und sicherte sich mit der schnellsten Rundenzeit von 55,822 Sekunden die Poleposition für den ersten Wertungslauf.

Im ersten Rennen auf der 1107 Meter langen Bahn in der Manheimer Steinheide fuhr der Hürther nach gutem Start an der Spitze einen Vorsprung von 17 Sekunden heraus, hatte dann aber das Pech, dass ihm drei Runden vor Ende des Rennens die Antriebskette riss und er hinter seinem stärksten Konkurrenten, Moritz Wiskirchen aus Flamersheim, nur“ als Zweiter der Rennklasse OK-Senioren in die Wertung kam. Im zweiten Lauf über 15 Minuten plus zwei Runden musste Hantke von der 18. Position ins Rennen starten. In der achten Runde übernahm er die Führung und baute seinen Vorsprung bis zur Zielflagge auf 15 Sekunden aus. Da der dritte Lauf wegen einer Sturmwarnung abgesetzt wurde, konnte sich Boris Hantke über den Tagessieg im „Winterpokal“ freuen,

Zuvor war für den Hürther Nachwuchspiloten der „Winter Cup“ im italienischen Lonata gleich zu Saisonbeginn eine Herausforderung. Auf dem South Garda Circuit am Gardasee trafen Nico Hantke und sein Team auf ein Rekordteilnehmerfeld mit Fahrern aus 43 Nationen. In den Trainingsrunden gehörte der Hürther jeweils zu den Schnellsten. Die Rennen verliefen dann aber nicht ganz so, wie erhofft. „Bis jetzt lief alles perfekt. Ich fühle mich bereit für die Rennen“, sagte der junge Fahrer vor dem Qualifying. Technische Probleme und Unfälle auf der Strecke verhinderten dann den Einzug ins große Finale. Insgesamt wurde es für den Hürther, trotz guter Leistungen in den einzelnen Rennen, „ein enttäuschendes Wochenende“. „Leider konnten wir unsere gute Vorstellung bei den Trainingsrunden nicht auf die Rennen übertragen. Das Zeittraining ist in solch einem starken Feld entscheidend. Daran müssen wir arbeiten“, zogen Nico Hantke und sein Team nach den Italien-Wochenende Bilanz.