GIANTS WOLLEN HEIMSERIE WEITER AUSBAUEN

TSV BAYER LEVERKUSEN

LEVERKUSEN. Am Sonntag, den 10. Februar um 16:00 Uhr, steht für die BAYER GIANTS nach dreiwöchiger Pause endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Die Leverkusener empfangen in der Ostermann-Arena die TG s.Oliver Würzburg.

Der Verein: Die TG Würzburg ist das sogenannte „Farmteam“ des easyCredit-Bundesligisten s.Oliver Würzburg. Die Mannschaft ist für junge Akteure des Nachwuchsbereiches gedacht, die Spielpraxis auf einem hohen Niveau im Senioren-Basketball erhalten sollen. 2013/14 gewann die TG die Meisterschaft in der Regionalliga Südost und machte somit den Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga perfekt. Gleich im darauffolgenden Jahr erreichte man die Playoffs und konnte sich seitdem, auch über den Umweg der Playdowns, in der ProB etablieren.

Der Trainer: Headcoach der Würzburger ist seit Beginn der aktuellen Spielzeit Eric Detlev. Der 43-Jährige gilt als überzeugter Talentförderer und war in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bereits für die Dragons Rhöndorf und die FRAPORT SKYLINERS Juniors tätig. Mit Rhöndorf stieg er 2009/10 als Meister der damals noch eingleisigen ProB in die ProA auf. Nach drei Jahren als Headcoach bei den „Drachen“ heuerte er in Frankfurt an, war fünf Spielzeiten Coach der Juniors und Assistenztrainer bei FRAPORT SKYLINERS in der easyCredit-BBL.

Der „Import“: Nach dem Dexter Sienko das Team in der Winterpause verließ, zögerten die Verantwortlichen der TG nicht lange und verpflichteten mit Justin Smith einen erfahrenen Spieler, der den Großteil seiner Karriere in Deutschland verbrachte. Der 31-Jähriger spielte in der damals noch in der sogenannten „Jungen Liga“ für die Cocoon Baskets Weiden (2011/12) und den FC Schalke 04 (2012 bis 2014), bevor er die Saison 2014/15 bei den Dragons Rhöndorf verbrachte. In der aktuellen Saison kommt Smith auf durchschnittlich 14,0 Punkte pro Spiel und sichert sich sich 7,0 Rebounds pro Partie.

Der deutsche Topscorer: Badu Buck ist der gefährlichste einheimische Scorer im der Team der Franken. Der Shooting Guard erzielt durchschnittlich 14,0 Zähler pro Begegnung und überzeugt mit einer guten Feldwurfquote von rund 45 Prozent. Der 19-Jährige wechselte im Sommer von ALBA Berlin an den Main und ging für deren Kooperationspartner LOK BERNAU in der ProB-Nord auf Korbjagd. Dort erhielt der junge Guard mit durchschnittlich 17 Minuten pro Spiel viel Einsatzzeit im Alter von gerade einmal 18 Jahren.

Augen auf: Brandgefährlich ist auch Philipp Hadenfeldt, der bereits für sämtliche Jahrgänge des DBB auflief und dabei Erfahrungen im internationalen Basketball machen konnte. Der Aufbauspieler erzielt durchschnittlich 8,8 Punkte pro Spiel und verteilt 4,4 Korbvorlagen pro Partie. Nicht weniger gefährlich ist Teamkollege Lennart Stechmann, der wie Hadenfeldt aus Göttingen nach Würzburg wechselte. Der Flügelspieler erzielt im Schnitt 9,1 Zähler pro Spielrunde und ist auch von Außerhalb der Dreipunktelinie (40 Prozent Trefferquote) gefährlich.

Das Hinspiel: Am 9. Spieltag bezwang BAYER die Würzburger relativ knapp mit 86:76. Ein starkes erstes Viertel (25:17) war der Grundstein für einen Leverkusener Erfolg in der Stadt am Main. Topscorer der „Giganten“ war Nino Celebic, der mit 21 Punkten zu glänzen wusste. Ebenfalls zweistellig punkteten Alexander Blessig (15), Nick Hornsby (13 Punkte und 9 Rebounds) sowie Dennis Heinzmann (10).

GIANTS-Coach Hansi Gnad über…

den kommenden Gegner: „Würzburg hat zuletzt gute Ergebnisse einfahren können und kämpft um den Einzug in die Playoffs. Deshalb wird die TG alles geben, um uns zu bezwingen. Sie verfügen über talentierte Spieler und erfahrene Jungs wie Tim Eisenberger und Justin Smith, die große Qualitäten besitzen. Des weiteren ist Würzburg auch in der Breite gut aufgestellt und wir werden nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. Ich bin mir aber sicher, dass wir dies nicht tun werden, denn die Jungs gehen trotz des sicheren ersten Platz in der Tabelle mit einer tollen Einstellung in die Partie.“

die eigenen Ziele am Sonntag: „Wir wollen vor eigenem Publikum ungeschlagen bleiben und die Heimserie weiter ausbauen. Es ist für uns ganz wichtig, dass wir unseren Rhythmus beibehalten und die Dinge tun, für die wir stehen: Intensive Verteidigung, den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und gute Entscheidungen treffen.“

die Personalsituation: „Marian befindet sich auf dem Weg der Besserung und findet langsam zurück ins alltägliche Trainingsgeschehen. Ob er am Sonntag spielen wird steht aktuell noch nicht fest. Dennis war in der laufenden Woche angeschlagen und kuriert sich aus. Wir gehen aber von seinem Einsatz am Sonntag aus.“